
Indien macht einen weiteren Schritt, um Regierungsdienstleistungen für seine fünf Millionen starke Diaspora in den USA näher zu bringen: In Los Angeles wurde ein Indisches Konsularisches Antragszentrum (ICAC) eröffnet. Das von dem Outsourcing-Spezialisten VFS Global betriebene Zentrum nahm am 15. Dezember den Betrieb auf und wurde am 24. Dezember 2025 offiziell vom Indischen Generalkonsulat vorgestellt. Mit der Neueröffnung steigt die Zahl der ICACs in den USA auf 17 – ein rascher Ausbau, der seit August acht weitere Zentren in Boston, Columbus, Dallas, Detroit, Edison, Orlando, Raleigh und San Jose umfasst.
Das Zentrum in Los Angeles bietet eine zentrale Anlaufstelle für Reisepässe, Overseas Citizenship of India (OCI)-Karten, indische Visa, Bescheinigungen zur Staatsbürgerschaftsverzichtserklärung, Anmeldungen zum Global Entry Programm, polizeiliche Führungszeugnisse sowie diverse Beglaubigungen. VFS Global teilt mit, dass die Rücksendung per Kurier nun im Standardpreis enthalten ist und Zusatzleistungen wie Fotos und Formularhilfe vor Ort ohne Aufpreis angeboten werden, um Mehrfachbesuche und unvollständige Anträge zu vermeiden.
Die indische Mission weist darauf hin, dass die Konsularanfragen in den USA im Jahr 2025 stark angestiegen sind, bedingt durch eine Rekordnachfrage an Reisen und aufgestaute OCI-Erneuerungen nach pandemiebedingten Rückständen. Bis Mitte November hat VFS Global 363.842 Anträge bearbeitet, die Gesamtzahl dürfte bis Jahresende auf fast eine halbe Million steigen. Um dem gerecht zu werden, wurden die Wochenendöffnungszeiten verlängert, das Personal aufgestockt und biometrische Erfassung sowie KI-gestützte Terminplanung eingeführt, wodurch die durchschnittlichen Wartezeiten für Reisepässe und OCI-Karten auf „einige Werktage“ gesenkt werden konnten.
Für globale Mobilitäts- und HR-Teams ist das neue Zentrum in Los Angeles besonders wichtig, da Kalifornien die größte Konzentration indischer Fachkräfte mit H-1B- und L-1-Visa beherbergt. Die Möglichkeit, Anträge auf Verzichtsbescheinigungen oder Passverlängerungen vor Ort einzureichen, minimiert Projektverzögerungen, während der Global Entry-Schalter vor Ort Führungskräften hilft, ihren Trusted Traveller-Status für eine schnellere Wiedereinreise in die USA zu erhalten. Unternehmen mit wechselndem Personal können so Einsatzpläne verlässlicher gestalten und Reisekosten senken.
Blickt man in die Zukunft, plant Neu-Delhi, dieses Modell auch in anderen Diaspora-Hochburgen wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Großbritannien umzusetzen. Offizielle Stellen deuteten an, dass mit der finalen Einführung elektronischer Authentifizierungsregeln Anfang 2026 OCI-Erneuerungen vollständig online abgewickelt werden könnten, sodass sich die ICACs künftig auf biometrische Erfassung und Ausnahmetermine konzentrieren – eine Entwicklung, die die Mobilität indischer Staatsbürger im Ausland weiter erleichtern würde.
Das Zentrum in Los Angeles bietet eine zentrale Anlaufstelle für Reisepässe, Overseas Citizenship of India (OCI)-Karten, indische Visa, Bescheinigungen zur Staatsbürgerschaftsverzichtserklärung, Anmeldungen zum Global Entry Programm, polizeiliche Führungszeugnisse sowie diverse Beglaubigungen. VFS Global teilt mit, dass die Rücksendung per Kurier nun im Standardpreis enthalten ist und Zusatzleistungen wie Fotos und Formularhilfe vor Ort ohne Aufpreis angeboten werden, um Mehrfachbesuche und unvollständige Anträge zu vermeiden.
Die indische Mission weist darauf hin, dass die Konsularanfragen in den USA im Jahr 2025 stark angestiegen sind, bedingt durch eine Rekordnachfrage an Reisen und aufgestaute OCI-Erneuerungen nach pandemiebedingten Rückständen. Bis Mitte November hat VFS Global 363.842 Anträge bearbeitet, die Gesamtzahl dürfte bis Jahresende auf fast eine halbe Million steigen. Um dem gerecht zu werden, wurden die Wochenendöffnungszeiten verlängert, das Personal aufgestockt und biometrische Erfassung sowie KI-gestützte Terminplanung eingeführt, wodurch die durchschnittlichen Wartezeiten für Reisepässe und OCI-Karten auf „einige Werktage“ gesenkt werden konnten.
Für globale Mobilitäts- und HR-Teams ist das neue Zentrum in Los Angeles besonders wichtig, da Kalifornien die größte Konzentration indischer Fachkräfte mit H-1B- und L-1-Visa beherbergt. Die Möglichkeit, Anträge auf Verzichtsbescheinigungen oder Passverlängerungen vor Ort einzureichen, minimiert Projektverzögerungen, während der Global Entry-Schalter vor Ort Führungskräften hilft, ihren Trusted Traveller-Status für eine schnellere Wiedereinreise in die USA zu erhalten. Unternehmen mit wechselndem Personal können so Einsatzpläne verlässlicher gestalten und Reisekosten senken.
Blickt man in die Zukunft, plant Neu-Delhi, dieses Modell auch in anderen Diaspora-Hochburgen wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Großbritannien umzusetzen. Offizielle Stellen deuteten an, dass mit der finalen Einführung elektronischer Authentifizierungsregeln Anfang 2026 OCI-Erneuerungen vollständig online abgewickelt werden könnten, sodass sich die ICACs künftig auf biometrische Erfassung und Ausnahmetermine konzentrieren – eine Entwicklung, die die Mobilität indischer Staatsbürger im Ausland weiter erleichtern würde.
Quelle: The Economic Times