
Die pakistanische Hochkommission in Neu-Delhi hat 2.800 Visa für indische Sikh-Pilger ausgestellt, die vom 10. bis 19. April an den Baisakhi-Feierlichkeiten teilnehmen möchten, wie das Innenministerium von Punjab am 7. April bekanntgab. Die Pilger werden über die Wagah-Grenze reisen, da der Kartarpur-Korridor – ein visafreier Zugang zum Gurdwara Darbar Sahib – auf indischer Seite nach den Grenzkonflikten im vergangenen Jahr weiterhin geschlossen ist. Das Evacuee Trust Property Board teilte mit, dass Sicherheitsvorkehrungen, Unterkünfte und medizinische Einrichtungen an wichtigen Heiligtümern wie dem Gurdwara Panja Sahib und Nankana Sahib bereitstehen. Für Reiseveranstalter ist dies eine Erinnerung daran, dass die regulären Visawege und nicht der Korridor der einzige legale Weg für religiöse Reisen sind. Antragsteller müssen daher mindestens zehn Tage für die Rückgabe des Reisepasses einplanen und die Teilnehmerlisten mit den Pilgerbüros beider Regierungen abstimmen. Der Vorfall verdeutlicht zudem, wie geopolitische Spannungen die Mobilität zwischen den Nachbarländern weiterhin beeinflussen: Während Indien begrenzte Pilgerreisen erlaubt, bleiben Touristen- und Geschäftsvisa für Pakistaner weiterhin ausgesetzt.
Quelle: Pakistan Today
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