
Das lang erwartete biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union ist ab heute, dem 10. April 2026, vollständig in Betrieb und ersetzt das bisherige Stempeln von Pässen bei allen Nicht-EU-Einreisen – darunter auch für Australier. Branchenverbände warnen Reisende, während der Anfangsphase mit bis zu vier Stunden Wartezeit an den Grenzkontrollen zu rechnen.
Im Rahmen des EES müssen Reisende bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum nach Einführung des Systems Fingerabdrücke und ein Live-Gesichtsbild abgeben. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert und bei späteren Reisen wiederverwendet. Flughäfen, die das System bereits im vergangenen Jahr getestet haben, berichteten jedoch von bis zu 70 % längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen. Der Flughafen Lissabon setzte das EES nach Verzögerungen von bis zu sieben Stunden sogar für drei Monate aus.
Airlines for Europe (A4E), IATA und der Airports Council International warnen, dass die Staus in der Hauptreisezeit sich auf die Abläufe im Flugbereich ausweiten und Anschlussflüge gefährden könnten. Sie raten Reisenden aus visafreien Ländern wie Australien, Kanada und den USA, besonders früh anzureisen, sich vorab über die EU-App „Travel to Europe“ zu registrieren und längere Umsteigezeiten einzuplanen.
Australische Unternehmen mit häufigen Europa-Reisenden sollten ihre Duty-of-Care-Briefings anpassen und alternative Routen über kleinere Einreisepunkte wie Helsinki oder Wien in Betracht ziehen, da dort mit einer schnelleren Erholung der Abfertigung zu rechnen ist. Reisebüros aktualisieren ihre Tools zur Vorhersage von Anschlussrisiken, um die EES-Verarbeitungszeiten zu berücksichtigen.
Obwohl Australiens eigenes SmartGate-Programm die Abreise erleichtert, gibt es derzeit keine schnelle Einreisemöglichkeit für Australier in Europa. Das neue europäische Reisegenehmigungssystem ETIAS wird noch in diesem Jahr auf das EES aufgesetzt und könnte eine Online-Vorabprüfung mit Kosten von etwa 7 Euro pro Reisendem mit sich bringen.
Im Rahmen des EES müssen Reisende bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum nach Einführung des Systems Fingerabdrücke und ein Live-Gesichtsbild abgeben. Die Daten werden für drei Jahre gespeichert und bei späteren Reisen wiederverwendet. Flughäfen, die das System bereits im vergangenen Jahr getestet haben, berichteten jedoch von bis zu 70 % längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen. Der Flughafen Lissabon setzte das EES nach Verzögerungen von bis zu sieben Stunden sogar für drei Monate aus.
Airlines for Europe (A4E), IATA und der Airports Council International warnen, dass die Staus in der Hauptreisezeit sich auf die Abläufe im Flugbereich ausweiten und Anschlussflüge gefährden könnten. Sie raten Reisenden aus visafreien Ländern wie Australien, Kanada und den USA, besonders früh anzureisen, sich vorab über die EU-App „Travel to Europe“ zu registrieren und längere Umsteigezeiten einzuplanen.
Australische Unternehmen mit häufigen Europa-Reisenden sollten ihre Duty-of-Care-Briefings anpassen und alternative Routen über kleinere Einreisepunkte wie Helsinki oder Wien in Betracht ziehen, da dort mit einer schnelleren Erholung der Abfertigung zu rechnen ist. Reisebüros aktualisieren ihre Tools zur Vorhersage von Anschlussrisiken, um die EES-Verarbeitungszeiten zu berücksichtigen.
Obwohl Australiens eigenes SmartGate-Programm die Abreise erleichtert, gibt es derzeit keine schnelle Einreisemöglichkeit für Australier in Europa. Das neue europäische Reisegenehmigungssystem ETIAS wird noch in diesem Jahr auf das EES aufgesetzt und könnte eine Online-Vorabprüfung mit Kosten von etwa 7 Euro pro Reisendem mit sich bringen.
Quelle: Business Traveller
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