Spanien genehmigt umfassende Legalisierung und schafft legalen Weg für 500.000 undokumentierte Migranten
Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes ruft zu unbefristetem Streik in Ausländerbehörden vor Ansturm auf Regularisierungen auf
Spanien führt 2026 den globalen Digital-Nomaden-Visum-Index an und verdrängt Portugal vom Thron
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Spanische Regierung steht kurz vor der Genehmigung einer Massenregularisierung für 500.000 Migranten
Der Ministerrat wird voraussichtlich am 14. April eine einmalige Legalisierung verabschieden, die den Status von rund 500.000 undokumentierten Migranten, die bereits in Spanien leben, legalisieren soll. Anspruchsberechtigt sind Asylsuchende vor 2026 und Wirtschaftsmigranten, die seit mindestens Juli 2025 im Land wohnen, vorausgesetzt, sie haben kein Vorstrafenregister. Erfolgreiche Antragsteller erhalten eine einjährige Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitsgenehmigung, die später in reguläre Genehmigungen umgewandelt werden kann. Die Maßnahme könnte Arbeitskräftemangel lindern, erfordert jedoch von Unternehmen eine sorgfältige Planung der Compliance- und Einarbeitungsprozesse.
Barcelona verdoppelt Touristenabgabe für Unterkünfte und erhöht die nächtliche Gebühr auf 12 bis 14 Euro
Die Touristenabgabe für Unterkünfte in Barcelona hat sich am 1. April verdoppelt. Reisende zahlen nun bis zu 12–14 € pro Person und Nacht in Fünf-Sterne-Hotels sowie bis zu 11 € für kurze Kreuzfahrtaufenthalte. Die Einnahmen werden für Wohnungsbau und Maßnahmen zur Besucherlenkung verwendet, erhöhen jedoch die Tagespauschalen und MICE-Kosten für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Katalonien entsenden.
Kanarische Inseln fordern rechtliche Klarheit, während Spanien mit der Übernahme unbegleiteter minderjähriger Migranten beginnt
Spanien hat begonnen, kleine Gruppen unbegleiteter minderjähriger Migranten von den Kanarischen Inseln auf das Festland in Unterkünfte zu verlegen. Die kanarische Regierung forderte am 13. April jedoch stärkere rechtliche Garantien, um das Programm auf Kurs zu halten. Langsame Verlegungen drohen die Überbelegung der Inselunterkünfte zu verlängern und erfordern von den Festlandsregionen eine schnelle Mobilisierung von Bildungs- und Sozialressourcen.
Die Anwaltskammer Madrid kritisiert Regierungskampagne, die Einwanderungsanwälte ausgrenzt
Am 13. April verurteilte die Anwaltskammer Madrid eine neue Informationskampagne der Regierung, da sie suggeriert, Migranten bräuchten keine spezialisierten Anwälte, um sich im spanischen Einwanderungsverfahren zurechtzufinden. Die ICAM warnt, dass die Ausgrenzung von Juristen die bevorstehende Massenregularisierung gefährden und Antragsteller Fehlern sowie Betrug aussetzen könnte.