Österreich bemüht sich, die Warteschlangen am Flughafen Wien zu verkürzen, da das EU-Ein- und Ausreisesystem zu Wartezeiten von bis zu drei Stunden führt
Neuer Mikroprojektfonds Österreich–Slowakei fördert grenzüberschreitende Mobilität und Zusammenarbeit
Biometrisches Ein- und Ausstiegssystem sorgt für Dreistunden-Schlangen am Flughafen Wien; Reisende werden zu frühzeitigem Erscheinen aufgefordert
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Österreich entwirft strenges „Integrationspflichtgesetz“ mit Geldstrafen und Haft für nicht kooperative Migranten
Die österreichische Regierung hat ein Integrationspflichtgesetz verabschiedet, das Asylbewerber mit Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro oder einer Haftstrafe von bis zu drei Wochen belegt, wenn sie verpflichtende Sprach- oder Wertekurse schwänzen. Der am 14. April vorgestellte Entwurf hat zu Streitigkeiten innerhalb der Koalition geführt, könnte aber noch vor dem Sommer verabschiedet werden. Unternehmen, die ausländische Mitarbeiter in Österreich beschäftigen, müssen mit strengeren Melde- und Einarbeitungsauflagen rechnen.
Europäische Fluggesellschaften fordern vorübergehende Aussetzung des EES und sprechen von „systemischem Versagen“ an österreichischen und weiteren Drehkreuzen
Airlines for Europe und ACI Europe fordern von der Kommission, Flughäfen wie Wien bei langen Warteschlangen vorübergehend die Abschaltung des neuen biometrischen EES zu erlauben. Sie argumentieren, dass dreistündige Wartezeiten kein „Anlaufsproblem“, sondern ein systemischer Zusammenbruch sind, der die Wettbewerbsfähigkeit Europas gefährdet. Multinationale Unternehmen sollten sich in den kommenden Wochen auf eine uneinheitliche Anwendung der Grenzregeln einstellen.
Weltgrenzsicherheitskongress eröffnet in Wien mit Fokus auf intelligente Grenzen und KI
Vom 14. bis 16. April findet in Wien der World Border Security Congress statt, der Grenzbeamte, Technologieanbieter und NGOs zusammenbringt, um über KI, Biometrie und den Datenaustausch zwischen Behörden zu diskutieren. Die Veranstaltung rückt Österreich ins Zentrum der europäischen Debatte um „intelligente Grenzen“ und bietet Mobilitätsmanagern wertvolle Einblicke in kommende Compliance-Anforderungen und Technologietrends.
Flughafen Wien schließt Start- und Landebahn 16/34 für Wartungsarbeiten vom 14. bis 16. April; Nachtflugbeschränkungen werden eingehalten
Der Flughafen Wien sperrt die Start- und Landebahn 16/34 von 21:00 Uhr am 14. April bis 07:00 Uhr am 16. April für Wartungsarbeiten. Der Flugverkehr wird in dieser Zeit über die parallele Bahn abgewickelt, was zu geringfügigen Slot-Einschränkungen und veränderten Lärmbelastungen führt. Unternehmen, die Fracht transportieren oder späte Abflüge planen, sollten die aktualisierten Slots prüfen und zusätzliche Bodenzeit einplanen.