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China führt elektronische Grenzverwaltungsbereich-Genehmigung ein und verabschiedet sich von Papierpässen

Apr. 16, 2026
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China führt elektronische Grenzverwaltungsbereich-Genehmigung ein und verabschiedet sich von Papierpässen
Chinas Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) hat eines ihrer letzten papierbasierten Reisedokumente digitalisiert. Ab dem 15. April 2026 müssen Einwohner und berechtigte Besucher, die bestimmte Grenzkontrollzonen – etwa in Teilen von Innermongolei, Xinjiang, Yunnan und Tibet – betreten wollen, eine neue elektronische Grenzverwaltungsbereichsgenehmigung (e-BMAP) beantragen. Die Ausstellung herkömmlicher Heftchen-Genehmigungen wird am selben Tag eingestellt, bereits ausgestellte Dokumente bleiben jedoch bis zu ihrem gedruckten Ablaufdatum gültig. Festlandbewohner ab 16 Jahren können den gesamten Antrag über die NIA-App 12367 sowie über WeChat- und Alipay-Mini-Programme einreichen und die Genehmigung sofort per E-Mail erhalten. Einwohner aus Hongkong, Macao und Taiwan, Ausländer, Reisende mit Kindern unter 16 Jahren oder Antragsteller für eine einjährige Mehrfacheinreisegenehmigung müssen weiterhin einmal persönlich bei einer öffentlichen Sicherheitsbehörde auf Kreisebene vorsprechen, können spätere Verlängerungen jedoch online erledigen. Die Grenzverwaltungsbereiche umfassen tausende Kilometer an Grenzabschnitten, an denen zusätzlich zum regulären Visum eine Sondergenehmigung erforderlich ist. Fabriken, Bergbaubetriebe und Infrastrukturprojekte in diesen Zonen beklagen seit langem mehrwöchige Bearbeitungszeiten für Genehmigungen. Durch die Integration des Passes in Smartphones der Reisenden und die Möglichkeit, QR-Codes an Kontrollpunkten zu scannen, erwartet die NIA, dass die Genehmigungszeiten für die meisten Anträge von drei Arbeitstagen auf unter 30 Minuten sinken. Für Mobilitätsteams in Unternehmen ist die Umstellung sofort praktisch: Ingenieure, die nach Urumqi oder Dehong fliegen, können ihre Grenzgenehmigungen nun bereits von der Heimatbasis aus beantragen, was Projektstillstände reduziert. Auch Logistikunternehmen, die grenzüberschreitende Transporte per Lkw durchführen, profitieren, da Fahrer die e-Genehmigung auf mobilen Geräten vorzeigen können, anstatt anfällige Papierhefte mitzuführen. Der Datenschutz bleibt ein zentrales Anliegen. Die NIA betont, dass alle Genehmigungen auf staatlichen Servern in Festlandchina gespeichert werden; auf den Smartphones der Reisenden wird nur ein verschlüsselter QR-Code angezeigt. Internationale Handelskammern begrüßten die Modernisierung, forderten jedoch die Behörden auf, zeitnah englischsprachige FAQs zu veröffentlichen, damit Nicht-Chinesischsprachige die neuen Bildschirmansichten und Druckoptionen an entlegenen Kontrollpunkten verstehen.
Quelle: Exit & Entry Administration / eGuangzhou.gov.cn

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