
In einem späten Update vom 16. April 2026 bestätigte das Generalkonsulat Indiens in Edinburgh, dass Neu-Delhi ein spezielles Hilfspaket für Ausländer aktiviert hat, die nach Flugumleitungen oder Flugstreichungen durch den Luftraum des Golfs in Indien festsitzen. Nach einer bereits im März ausgegebenen, nun offiziell verlängerten Anordnung können Besucher, deren Visum (oder e-Visum) zwischen dem 28. Februar und 30. April 2026 abläuft, eine **kostenlose Verlängerung um einen Monat** bei der nächstgelegenen Regionalen Ausländerregistrierungsstelle (FRRO) beantragen. Überziehungsstrafen, die normalerweise bei 30 US-Dollar pro Tag beginnen und bis zu einem zehnjährigen Einreiseverbot führen können, werden für diesen Zeitraum **vollständig erlassen**. Zudem stellen die Behörden kostenfrei Ausreisegenehmigungen aus und erteilen bei Ankunft **vorübergehende Landeerlaubnisse (TLPs)** für Reisende, deren Flüge unerwartet auf indischen Flughäfen umgeleitet wurden. Das Innenministerium erklärt, dass diese Maßnahme vor allem Passagiere betrifft, deren Weiterreisen durch nächtliche Ausgangssperren in mehreren Nahost-Drehkreuzen – insbesondere Dubai und Doha – aufgrund eskalierender regionaler Spannungen gestört wurden. Obwohl viele Fluggesellschaften ihre Routen angepasst haben, führen Kapazitätsengpässe und hohe Preise dazu, dass Tausende von Touristen und Geschäftsreisenden um Plätze kämpfen. Für Manager globaler Mobilität und Geschäftsreisen beseitigt die Ankündigung eine akute Compliance-Herausforderung. HR-Teams sollten jedoch alle Unterlagen (Originaltickets, Mitteilungen der Fluggesellschaft und FRRO-Quittungen) aufbewahren: Sobald der reguläre Flugplan wieder aufgenommen wird, könnten die Einwanderungsbehörden Nachweise verlangen, dass der Reisende in den Ausnahmerahmen fiel. Unternehmen mit großen Expat-Gemeinschaften in Indien wird empfohlen, die FRRO-Hotline weiterzugeben und Musterbriefe vorzubereiten, die geschäftliche Gründe erläutern, falls Behörden Nachfragen stellen. Der Erlass unterstreicht einen Trend zu **pragmatischem Visumanagement** in Krisensituationen. Ähnliche Kulanzregelungen gab es bereits während der COVID-19-Grenzschließungen 2020-21; diesmal erfolgt der Prozess weitgehend digital, die meisten Anträge können über das e-FRRO-Portal eingereicht und innerhalb von 48 Stunden genehmigt werden. Organisationen sollten dennoch Zeit für biometrische Verfahren einplanen, falls die lokale FRRO den Reisenden zur Verifizierung vorlädt – insbesondere in Mumbai, Bengaluru und Delhi, wo die Fallzahlen am höchsten sind.
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