
China hat sein einseitiges visumfreies Programm still und entschlossen erweitert, indem es nun auch Inhabern eines regulären kanadischen Reisepasses eine 30-tägige visumfreie Einreise ermöglicht – eine Regelung, die bereits für 50 weitere Länder gilt. Laut einer am 15. Februar von Peking bestätigten Mitteilung, die detailliert auf der Reise-Informationsplattform Air Traveler Club veröffentlicht wurde, trat die Regelung am 17. Februar in Kraft und gilt bis 24:00 Uhr (Pekinger Zeit) am 31. Dezember 2026. Innerhalb dieses Zeitraums dürfen Kanadier ohne Visum in das chinesische Festland einreisen – sei es für Tourismus, Geschäftstreffen, Familienbesuche, kulturellen Austausch oder einfache Durchreisen – und dies mehrfach, solange jeder Aufenthalt 30 aufeinanderfolgende Tage nicht überschreitet.
Diese Änderung ist mehr als nur ein symbolischer Schritt. Bisher mussten kanadische Besucher eine Visumsgebühr von 140 kanadischen Dollar zahlen, persönliche Termine bei chinesischen Vertretungen wahrnehmen und eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Wochen einplanen – Hindernisse, die oft kurzfristige Fabrikinspektionen oder Verkaufsgespräche erschwerten. Die visumfreie Regelung beseitigt diese Hürden und öffnet den chinesischen Reisemarkt für eine Gruppe, die 2025 schätzungsweise 1,3 Milliarden kanadische Dollar in Asien ausgegeben hat. Die Möglichkeit zur mehrfachen Einreise erleichtert zudem kanadischen Führungskräften, die zwischen Lieferantenstädten auf dem Festland und regionalen Zentren wie Hongkong und Singapur pendeln.
Aus chinesischer Sicht unterstreicht dieser Schritt eine breitere Hinwendung zu westlichen Commonwealth-Wirtschaften. Das Vereinigte Königreich erhielt im Februar eine identische Regelung, und es wird erwartet, dass Peking noch in diesem Jahr ähnliche Abkommen mit Neuseeland bekannt gibt. Für Kanada folgt diese Politik auf den Besuch von Premierminister Mark Carney in Peking im Januar – der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs seit 2017 – und wird als vertrauensbildende Maßnahme nach Jahren angespannter Beziehungen gewertet.
Praktisch müssen Reisende weiterhin die übliche Gesundheitsdeklaration per QR-Code 24 bis 48 Stunden vor der Ankunft ausfüllen und einen Reisepass besitzen, der mindestens sechs Monate über die Einreise hinaus gültig ist. Diplomaten- und Dienstpässe sind von der Regelung ausgeschlossen. Einwanderungsrechtler warnen, dass häufige kurze Ausreisen zur Zurücksetzung der 30-Tage-Frist Fragen aufwerfen könnten; Besucher sollten daher Hotelbuchungen, Einladungen zu Meetings und Belege für Weiterflüge bereithalten.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: China-Reisen, die früher zwei Wochen Vorbereitungszeit erforderten, können nun über Nacht organisiert werden. Unternehmen mit Lieferketten nach China sollten ihre Reiserichtlinien umgehend anpassen, während kanadische Personalabteilungen die Notwendigkeit kurzfristiger Arbeitserlaubnisse neu bewerten können, die bisher nur wegen der aufwändigen Visumsverfahren beantragt wurden.
Diese Änderung ist mehr als nur ein symbolischer Schritt. Bisher mussten kanadische Besucher eine Visumsgebühr von 140 kanadischen Dollar zahlen, persönliche Termine bei chinesischen Vertretungen wahrnehmen und eine Vorlaufzeit von zwei bis drei Wochen einplanen – Hindernisse, die oft kurzfristige Fabrikinspektionen oder Verkaufsgespräche erschwerten. Die visumfreie Regelung beseitigt diese Hürden und öffnet den chinesischen Reisemarkt für eine Gruppe, die 2025 schätzungsweise 1,3 Milliarden kanadische Dollar in Asien ausgegeben hat. Die Möglichkeit zur mehrfachen Einreise erleichtert zudem kanadischen Führungskräften, die zwischen Lieferantenstädten auf dem Festland und regionalen Zentren wie Hongkong und Singapur pendeln.
Aus chinesischer Sicht unterstreicht dieser Schritt eine breitere Hinwendung zu westlichen Commonwealth-Wirtschaften. Das Vereinigte Königreich erhielt im Februar eine identische Regelung, und es wird erwartet, dass Peking noch in diesem Jahr ähnliche Abkommen mit Neuseeland bekannt gibt. Für Kanada folgt diese Politik auf den Besuch von Premierminister Mark Carney in Peking im Januar – der erste Besuch eines kanadischen Regierungschefs seit 2017 – und wird als vertrauensbildende Maßnahme nach Jahren angespannter Beziehungen gewertet.
Praktisch müssen Reisende weiterhin die übliche Gesundheitsdeklaration per QR-Code 24 bis 48 Stunden vor der Ankunft ausfüllen und einen Reisepass besitzen, der mindestens sechs Monate über die Einreise hinaus gültig ist. Diplomaten- und Dienstpässe sind von der Regelung ausgeschlossen. Einwanderungsrechtler warnen, dass häufige kurze Ausreisen zur Zurücksetzung der 30-Tage-Frist Fragen aufwerfen könnten; Besucher sollten daher Hotelbuchungen, Einladungen zu Meetings und Belege für Weiterflüge bereithalten.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Botschaft klar: China-Reisen, die früher zwei Wochen Vorbereitungszeit erforderten, können nun über Nacht organisiert werden. Unternehmen mit Lieferketten nach China sollten ihre Reiserichtlinien umgehend anpassen, während kanadische Personalabteilungen die Notwendigkeit kurzfristiger Arbeitserlaubnisse neu bewerten können, die bisher nur wegen der aufwändigen Visumsverfahren beantragt wurden.
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