Schlangen ziehen sich durch Spanien, während das Massenregulierungsprogramm in die zweite Woche geht
Spanien passt neue biometrische Grenzkontrollen an, um Staus in der Urlaubssaison zu verringern
Französischer Konservativer fordert, Spanien wegen Migrationsplans zu „ächten“ – löst Streit um Freizügigkeit in der EU aus
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Spanien startet historische Legalisierungskampagne für Migranten 2026
Spanien begann am 20. April mit der Annahme von Anträgen für die lang erwartete Migrationsamnestie 2026. Das Programm könnte mehr als eine halbe Million undokumentierter Personen, die bereits im Land leben, eine erneuerbare Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis gewähren. Dies könnte Arbeitskräftemangel lindern, stellt jedoch die Einwanderungsbehörden vor große Herausforderungen. Arbeitgeber könnten von einem neuen legalen Talentpool profitieren – vorausgesetzt, die Bearbeitungsengpässe werden vor Ablauf der Frist am 30. Juni überwunden.
42.790 Menschen beantragen in den ersten drei Tagen des Amnestiezeitraums in Spanien einen Antrag
Das spanische Innenministerium meldet, dass innerhalb von drei Tagen nach Eröffnung des neuen Zeitfensters zur Migrantenregulierung 42.790 Online-Anträge eingegangen sind. Die hohe Nachfrage konzentriert sich vor allem auf Madrid und Barcelona, wobei vor allem Beschäftigte aus der Landwirtschaft und der Gastronomie vertreten sind. Die Zahlen bestätigen den enormen Arbeitsdruck auf die Einwanderungsbehörden und deuten darauf hin, dass Branchen mit Arbeitskräftemangel bis zum Sommer legalisierte Arbeitskräfte gewinnen könnten.
Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde rufen für den 21. April zum Streik wegen Überlastung durch Amnestie-Arbeiten auf
Gewerkschaften der spanischen Einwanderungsbehörde kündigen ab dem 21. April einen unbefristeten Streik an. Sie protestieren gegen unzureichende Ressourcen zur Bewältigung des neuen Legalisierungsprogramms für Migranten. Trotz vorgeschriebener Mindestdienste werden erhebliche Terminabsagen und Bearbeitungsverzögerungen erwartet, was die Erneuerung von Arbeitserlaubnissen und die Beantragung neuer Visa in der Hauptreisezeit gefährdet.
Unbefristeter Streik der Fluglotsen legt neun spanische Flughäfen lahm
Fluglotsen an neun von Saerco betriebenen Türmen haben einen unbefristeten Streik begonnen, was die Kapazität an wichtigen spanischen Flughäfen einschränkt und im April potenziell 2,6 Millionen Passagiere betrifft. Angesichts paralleler Streitigkeiten im Bodenservice sollten Reisende und Unternehmen mit Kettenreaktionen bei Verspätungen rechnen, ihre Rechte nach EU-Verordnung 261 prüfen und auf Inlandsstrecken Bahnoptionen in Betracht ziehen.