
Regierungszahlen vom 20. April zeigen, dass in den ersten 72 Stunden der außergewöhnlichen Regularisierung Spaniens 42.790 undokumentierte Bewohner ihre Anträge online eingereicht haben. Die schnelle Nachfrage bestätigt die Erwartungen, dass die Antragszahlen sofort nach dem Start des Portals am 16. April stark ansteigen würden. Barcelona und Madrid machten fast die Hälfte der Einreichungen aus, gefolgt von Valencia, Málaga und den Kanarischen Inseln. Venezolaner, Kolumbianer und Marokkaner führten die Liste der Nationalitäten an. Behörden betonen, dass das Online-Warteschlangensystem stabil läuft, doch Migrantenrechtsgruppen berichten, dass die „Wartetoken“ an manchen Tagen innerhalb von Minuten aufgebraucht waren, was die Antragsteller zwang, die Seite immer wieder neu zu laden.
Um das hohe Volumen zu bewältigen, hat das Ministerium für Integration 600 Beamte aus saisonal weniger ausgelasteten Passämtern abgezogen und abends sowie samstags Schichten in zentralen Bearbeitungsstellen eingerichtet. Die ersten Daten geben Einblick in die betroffenen Branchen: Rund 28 Prozent der Antragsteller gaben an, in der Landwirtschaft oder Lebensmittelverarbeitung zu arbeiten; 22 Prozent in der Gastronomie; 14 Prozent in der Haus- und Altenpflege. Diese Verteilung spiegelt die von Spaniens Arbeitgeberverband CEOE als besonders von Fachkräftemangel betroffenen Bereiche wider und unterstreicht, warum die Regierung Sánchez die Amnestie eher als wirtschaftliche denn als rein humanitäre Maßnahme darstellt.
Für multinationale Unternehmen mit Shared-Service-Centern in Spanien deuten die Zahlen darauf hin, dass sich der Wettbewerb um Einstiegspositionen bis zum Spätsommer entspannen könnte, sofern die Genehmigungen zügig erteilt werden. Personalabteilungen sollten jedoch regionale Unterschiede im Blick behalten: Das Büro in Sevilla, Andalusien, meldete eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 17 Tagen, während es in La Rioja nur fünf Tage waren – ein Hinweis auf ungleichmäßige Abläufe, die Vertragsabschlüsse verzögern könnten.
Interessensvertretungen raten den Antragstellern, sich nicht ausschließlich auf die digitale Antragstellung zu verlassen. Sie empfehlen, einen der neu eingerichteten persönlichen Termine zu sichern – besonders bei Fällen mit Angehörigen oder komplexen Unterlagen –, da die Sachbearbeiter vor Ort Mängel sofort erkennen und so spätere Ablehnungen vermeiden können.
Um das hohe Volumen zu bewältigen, hat das Ministerium für Integration 600 Beamte aus saisonal weniger ausgelasteten Passämtern abgezogen und abends sowie samstags Schichten in zentralen Bearbeitungsstellen eingerichtet. Die ersten Daten geben Einblick in die betroffenen Branchen: Rund 28 Prozent der Antragsteller gaben an, in der Landwirtschaft oder Lebensmittelverarbeitung zu arbeiten; 22 Prozent in der Gastronomie; 14 Prozent in der Haus- und Altenpflege. Diese Verteilung spiegelt die von Spaniens Arbeitgeberverband CEOE als besonders von Fachkräftemangel betroffenen Bereiche wider und unterstreicht, warum die Regierung Sánchez die Amnestie eher als wirtschaftliche denn als rein humanitäre Maßnahme darstellt.
Für multinationale Unternehmen mit Shared-Service-Centern in Spanien deuten die Zahlen darauf hin, dass sich der Wettbewerb um Einstiegspositionen bis zum Spätsommer entspannen könnte, sofern die Genehmigungen zügig erteilt werden. Personalabteilungen sollten jedoch regionale Unterschiede im Blick behalten: Das Büro in Sevilla, Andalusien, meldete eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 17 Tagen, während es in La Rioja nur fünf Tage waren – ein Hinweis auf ungleichmäßige Abläufe, die Vertragsabschlüsse verzögern könnten.
Interessensvertretungen raten den Antragstellern, sich nicht ausschließlich auf die digitale Antragstellung zu verlassen. Sie empfehlen, einen der neu eingerichteten persönlichen Termine zu sichern – besonders bei Fällen mit Angehörigen oder komplexen Unterlagen –, da die Sachbearbeiter vor Ort Mängel sofort erkennen und so spätere Ablehnungen vermeiden können.
Quelle: Euronews
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