
Spanien hat die aktualisierten EU-Richtlinien zur Anerkennung von Berufsqualifikationen für Pflegekräfte, Zahnärzte, Apotheker und Tierärzte umgesetzt. Die entsprechende Reform wurde am 23. April im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht. Die Modernisierung der Lehrpläne umfasst nun digitale Gesundheitstechnologien und interdisziplinäre Zusammenarbeit, womit Spanien vollständig mit seinen europäischen Nachbarn gleichzieht.
Für Mobilitätsteams ist vor allem der verfahrensmäßige Aspekt relevant: Fachkräfte aus EU-Mitgliedstaaten können ihre Abschlüsse künftig schneller anerkennen lassen. Für Nicht-EU-Bürger – insbesondere die große Gruppe britischer Fachkräfte, die bereits in privaten Kliniken tätig sind – bringt die Reform klarere und besser vorhersehbare Gleichwertigkeitsprüfungen.
Der private Gesundheitssektor Spaniens, der sich vor allem in Expats-Hotspots an der Mittelmeerküste konzentriert, ist seit langem auf internationales Personal angewiesen. Die vereinfachte Anerkennung könnte Einstellungsprozesse verkürzen und den Bedarf an teuren sowie rechtlich komplexen befristeten Dienstverträgen reduzieren.
Arbeitgeber werden empfohlen, die bevorstehende Veröffentlichung des „gemeinsamen Ausbildungsrahmens“ des Gesundheitsministeriums im Mai aufmerksam zu verfolgen. Dieses Dokument wird Übergangsregelungen für bereits laufende Anträge enthalten.
Für Patienten ändert sich kurzfristig nichts an der Versorgung. Mittelfristig soll jedoch der Fachkräftepool erweitert und der Personalmangel, insbesondere in ländlichen Regionen, wo derzeit 15 Prozent der Pflegekräfte fehlen, entschärft werden.
Für Mobilitätsteams ist vor allem der verfahrensmäßige Aspekt relevant: Fachkräfte aus EU-Mitgliedstaaten können ihre Abschlüsse künftig schneller anerkennen lassen. Für Nicht-EU-Bürger – insbesondere die große Gruppe britischer Fachkräfte, die bereits in privaten Kliniken tätig sind – bringt die Reform klarere und besser vorhersehbare Gleichwertigkeitsprüfungen.
Der private Gesundheitssektor Spaniens, der sich vor allem in Expats-Hotspots an der Mittelmeerküste konzentriert, ist seit langem auf internationales Personal angewiesen. Die vereinfachte Anerkennung könnte Einstellungsprozesse verkürzen und den Bedarf an teuren sowie rechtlich komplexen befristeten Dienstverträgen reduzieren.
Arbeitgeber werden empfohlen, die bevorstehende Veröffentlichung des „gemeinsamen Ausbildungsrahmens“ des Gesundheitsministeriums im Mai aufmerksam zu verfolgen. Dieses Dokument wird Übergangsregelungen für bereits laufende Anträge enthalten.
Für Patienten ändert sich kurzfristig nichts an der Versorgung. Mittelfristig soll jedoch der Fachkräftepool erweitert und der Personalmangel, insbesondere in ländlichen Regionen, wo derzeit 15 Prozent der Pflegekräfte fehlen, entschärft werden.
Quelle: Euro Weekly News