
Tschechische Urlauber sollten diesen Sommer mit höheren Flugkosten rechnen, da die globalen Kerosinpreise den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht haben. Eine Analyse von Expats.cz vom 25. April zeigt, dass die Ticketpreise auf einigen beliebten europäischen Strecken vom Flughafen Václav Havel Prag bereits um bis zu 20 % gestiegen sind. Reisebüros erwarten weitere Preiserhöhungen, da die Fluggesellschaften Treibstoffzuschläge einführen. Ursache für den Preisanstieg sind ein engeres Angebot aus dem Nahen Osten und Ausfälle in Raffinerien, die den Referenzpreis für Kerosin auf über 125 USD pro Barrel getrieben haben.
Während europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa Kapazitäten reduziert haben, um Kosten zu senken, bleibt der Betrieb am Prager Flughafen stabil: Die tschechischen Raffinerien in Litvínov und Kralupy decken weiterhin etwa 80 % des Inlandsbedarfs, und die Lagertanks des Flughafens sind zu über 90 % gefüllt. Diese Reserve sollte den Betrieb auch bei weiteren Engpässen in den Lieferketten schützen.
Für Firmenreisende wirken sich die höheren Kosten vor allem auf die Budgets aus, nicht auf die Kontinuität. Tschechische Unternehmen, die ihre Reisekontrakte für 2026 Ende letzten Jahres abgeschlossen haben, sehen sich mit Nachforderungen konfrontiert, insbesondere auf stark frequentierten Shuttle-Strecken nach Frankfurt, Brüssel und Amsterdam. Reisebüros empfehlen, so viele Buchungen wie möglich im Voraus zu tätigen und für Strecken unter 800 km Bahnreisen als Alternative in Betracht zu ziehen, um Preisschwankungen abzufedern.
Fluggesellschaften, die Prag anfliegen, passen zudem ihre Treibstoffabsicherungen an. Smartwings teilte dem Tschechischen Fernsehen mit, dass sie ihre Absicherungen auf 70 % des Sommerverbrauchs zu einem Durchschnittspreis von 110 USD ausgeweitet haben, räumt aber ein, dass Zuschläge bei anhaltend hohen Rohölpreisen dennoch nötig sein könnten. CSA-Czech Airlines, die sich inzwischen auf Nischen im Langstrecken- und Charterbereich konzentriert, will die geplanten Frequenzen beibehalten, setzt aber im Marketing verstärkt auf frühzeitige Buchungen, um Nachfragespitzen abzufedern.
Reisende sollten sich auf vollere Flüge einstellen: Für 2026 werden fast 19 Millionen Passagiere am Prager Flughafen erwartet – ein Rekordwert seit der Pandemie. Bei stabiler Freizeitnachfrage und unveränderten Sitzplatzkapazitäten könnten Last-Minute-Tickets für Geschäftsreisende besonders teuer werden. Mobilitätsplaner, die diesen Sommer Mitarbeiter nach oder aus Tschechien entsenden, wird daher geraten, Flüge so früh wie möglich zu buchen, sobald die Visadaten feststehen, oder bei weiteren Preissprüngen alternative Routen über sekundäre Drehkreuze wie Wien oder München in Betracht zu ziehen.
Während europäische Fluggesellschaften wie Lufthansa Kapazitäten reduziert haben, um Kosten zu senken, bleibt der Betrieb am Prager Flughafen stabil: Die tschechischen Raffinerien in Litvínov und Kralupy decken weiterhin etwa 80 % des Inlandsbedarfs, und die Lagertanks des Flughafens sind zu über 90 % gefüllt. Diese Reserve sollte den Betrieb auch bei weiteren Engpässen in den Lieferketten schützen.
Für Firmenreisende wirken sich die höheren Kosten vor allem auf die Budgets aus, nicht auf die Kontinuität. Tschechische Unternehmen, die ihre Reisekontrakte für 2026 Ende letzten Jahres abgeschlossen haben, sehen sich mit Nachforderungen konfrontiert, insbesondere auf stark frequentierten Shuttle-Strecken nach Frankfurt, Brüssel und Amsterdam. Reisebüros empfehlen, so viele Buchungen wie möglich im Voraus zu tätigen und für Strecken unter 800 km Bahnreisen als Alternative in Betracht zu ziehen, um Preisschwankungen abzufedern.
Fluggesellschaften, die Prag anfliegen, passen zudem ihre Treibstoffabsicherungen an. Smartwings teilte dem Tschechischen Fernsehen mit, dass sie ihre Absicherungen auf 70 % des Sommerverbrauchs zu einem Durchschnittspreis von 110 USD ausgeweitet haben, räumt aber ein, dass Zuschläge bei anhaltend hohen Rohölpreisen dennoch nötig sein könnten. CSA-Czech Airlines, die sich inzwischen auf Nischen im Langstrecken- und Charterbereich konzentriert, will die geplanten Frequenzen beibehalten, setzt aber im Marketing verstärkt auf frühzeitige Buchungen, um Nachfragespitzen abzufedern.
Reisende sollten sich auf vollere Flüge einstellen: Für 2026 werden fast 19 Millionen Passagiere am Prager Flughafen erwartet – ein Rekordwert seit der Pandemie. Bei stabiler Freizeitnachfrage und unveränderten Sitzplatzkapazitäten könnten Last-Minute-Tickets für Geschäftsreisende besonders teuer werden. Mobilitätsplaner, die diesen Sommer Mitarbeiter nach oder aus Tschechien entsenden, wird daher geraten, Flüge so früh wie möglich zu buchen, sobald die Visadaten feststehen, oder bei weiteren Preissprüngen alternative Routen über sekundäre Drehkreuze wie Wien oder München in Betracht zu ziehen.
Quelle: Expats.cz
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