
Das österreichische Innenministerium hat die Migrationsstatistik für das erste Quartal 2026 veröffentlicht. Demnach wurden zwischen Januar und März 1.882 ausländische Staatsangehörige aus dem Land entfernt. Davon entfielen 1.658 auf formelle Abschiebungen, während 224 im Rahmen der EU-Dublin-Verordnung übertragen wurden. Im gleichen Zeitraum wurden nur etwa 1.100 neue Asylanträge gestellt, was bestätigt, dass die Zahl der Abschiebungen inzwischen die der Neuankömmlinge übersteigt.
Die Daten zeigen deutliche regionale Unterschiede: Staatsangehörige benachbarter EU-Länder wie der Slowakei und Ungarns wurden deutlich häufiger zwangsweise ausgewiesen als freiwillig ausgereist – nur 23 von 322 Ungarn und 30 von 529 Slowaken verließen Österreich auf eigene Initiative. Syrer hingegen entschieden sich überwiegend für eine freiwillige Rückkehr und machten 268 von 279 Ausreisen aus.
Das Ministerium hat zudem die Verfahren zur Aberkennung des Schutzstatus verschärft. Insgesamt wurden 3.061 Ermittlungen zur Aufhebung des Flüchtlings- oder subsidiären Schutzstatus eingeleitet, in fast 1.100 Fällen wurde der Schutz formal aberkannt – am häufigsten betroffen waren Syrer (502) und Russen (359).
Für Arbeitgeber unterstreichen die Zahlen die anhaltenden Risiken bei der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen oder entsandten EU-Arbeitnehmern. Selbst kurze, projektbezogene Einsätze können Meldepflichten nach dem österreichischen Fremdenbeschäftigungsgesetz auslösen; der Verlust des Aufenthaltsstatus oder Überschreitungen der Aufenthaltsdauer können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro pro Arbeitnehmer nach sich ziehen. Multinationale Unternehmen sollten ihre Mobilitätspolitik für Österreich überprüfen, sicherstellen, dass entsandte Mitarbeiter gültige Aufenthaltstitel besitzen, und längere Vorlaufzeiten einplanen, falls Berufungen oder humanitäre Ausnahmen erforderlich werden.
Das Ministerium wird voraussichtlich im Juli die Daten für das zweite Quartal veröffentlichen. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Abschiebungszahlen hoch bleiben, da Wien seine „Rückkehr zuerst“-Strategie fortsetzt.
Die Daten zeigen deutliche regionale Unterschiede: Staatsangehörige benachbarter EU-Länder wie der Slowakei und Ungarns wurden deutlich häufiger zwangsweise ausgewiesen als freiwillig ausgereist – nur 23 von 322 Ungarn und 30 von 529 Slowaken verließen Österreich auf eigene Initiative. Syrer hingegen entschieden sich überwiegend für eine freiwillige Rückkehr und machten 268 von 279 Ausreisen aus.
Das Ministerium hat zudem die Verfahren zur Aberkennung des Schutzstatus verschärft. Insgesamt wurden 3.061 Ermittlungen zur Aufhebung des Flüchtlings- oder subsidiären Schutzstatus eingeleitet, in fast 1.100 Fällen wurde der Schutz formal aberkannt – am häufigsten betroffen waren Syrer (502) und Russen (359).
Für Arbeitgeber unterstreichen die Zahlen die anhaltenden Risiken bei der Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen oder entsandten EU-Arbeitnehmern. Selbst kurze, projektbezogene Einsätze können Meldepflichten nach dem österreichischen Fremdenbeschäftigungsgesetz auslösen; der Verlust des Aufenthaltsstatus oder Überschreitungen der Aufenthaltsdauer können Bußgelder von bis zu 50.000 Euro pro Arbeitnehmer nach sich ziehen. Multinationale Unternehmen sollten ihre Mobilitätspolitik für Österreich überprüfen, sicherstellen, dass entsandte Mitarbeiter gültige Aufenthaltstitel besitzen, und längere Vorlaufzeiten einplanen, falls Berufungen oder humanitäre Ausnahmen erforderlich werden.
Das Ministerium wird voraussichtlich im Juli die Daten für das zweite Quartal veröffentlichen. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Abschiebungszahlen hoch bleiben, da Wien seine „Rückkehr zuerst“-Strategie fortsetzt.
Quelle: Kurier
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Österreich.Mehr von Österreich
Alle anzeigen
Österreichs Mobilitätsbilanz im ersten Quartal: Abschiebungen und freiwillige Ausreisen übersteigen 3.500 – deutlich mehr als neue Asylanträge
Countdown zum neuen EU-Asylpakt: Österreichische Delegation prüft Grenztechnologie vor dem Start am 12. Juni