
Die zyprischen Einwanderungsbehörden glauben, einen kleinen, aber lukrativen Dokumentenfälscherring zerschlagen zu haben, der sich auf die Ausstellung gefälschter Einreisegenehmigungen für Drittstaatsangehörige spezialisiert hatte. Laut Polizeiberichten begann die Untersuchung am 24. April, als ein 35-jähriger Mann versuchte, über den internationalen Flughafen Larnaka in die Republik einzureisen und dabei einen Einreisesticker vorlegte, der von den Passbeamten sofort als verdächtig eingestuft wurde. Ein biometrischer Scan ergab, dass der Reisende auf einer Interpol-Watchlist als unerlaubter Migrant geführt wird, was eine schnelle gemeinsame Aktion der Migrationsabteilung des Flughafens und der Kriminalpolizei Larnaka auslöste.
Beweise, die von dem Mobiltelefon und den Messaging-Apps des Reisenden sichergestellt wurden, deuteten auf ein dreiköpfiges Netzwerk hin, das angeblich seit September 2025 operiert. Ermittler berichten, dass die Drahtzieher – ein 51-jähriger Zyprer und ein 41-jähriger Ausländer – zwischen 5.000 und 6.000 Euro pro Genehmigung verlangten, während eine 40-jährige Frau als Vermittlerin und Geldkurier fungierte. Durchsuchungen in Nikosia und Larnaka am 29. und 30. April förderten gefälschte Stempel, leere Visafolien und 18.400 Euro Bargeld zutage. Alle vier Verdächtigen wurden wegen Verschwörung, Urkundenfälschung, Verbreitung falscher Dokumente, Identitätsbetrug und Erleichterung illegaler Einreise in Untersuchungshaft genommen. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Haftstrafen von bis zu acht Jahren nach dem zyprischen Ausländer- und Einwanderungsgesetz.
Die Polizei kündigt weitere Festnahmen an, während sie finanzielle Transaktionen und Telefonkontakte verfolgt, die bis in benachbarte Länder des Nahen Ostens reichen. Für Unternehmen, die Mitarbeiter über Larnaka umziehen, ist der Fall eine Mahnung: Zypern hat die Dokumentenprüfung seit Beginn der EU-Testphase des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) im März verschärft. Fluggesellschaften wurden bereits gewarnt, dass Bußgelder für den Transport unzureichend dokumentierter Passagiere auf 3.200 Euro pro Reisendem steigen, sobald das EES später in diesem Jahr vollständig in Betrieb geht. Arbeitgeber werden daher geraten, die Visa-Unterstützung, die sie an Drittanbieter auslagern, genau zu prüfen und Reisende über die Risiken des Online-Kaufs von „Express-Genehmigungen“ aufzuklären.
Praktisch gesehen war die Störung am Flughafen Larnaka minimal – die zusätzlichen Kontrollen verlängerten die Ankunftszeit nur um 10 bis 15 Minuten – doch der Imageschaden ist erheblich. Die Behörden betonen, dass die Insel ihre Schengen-Beitrittsbemühungen schützen muss, indem sie eine Null-Toleranz-Politik gegenüber gefälschten Reisedokumenten demonstriert.
Beweise, die von dem Mobiltelefon und den Messaging-Apps des Reisenden sichergestellt wurden, deuteten auf ein dreiköpfiges Netzwerk hin, das angeblich seit September 2025 operiert. Ermittler berichten, dass die Drahtzieher – ein 51-jähriger Zyprer und ein 41-jähriger Ausländer – zwischen 5.000 und 6.000 Euro pro Genehmigung verlangten, während eine 40-jährige Frau als Vermittlerin und Geldkurier fungierte. Durchsuchungen in Nikosia und Larnaka am 29. und 30. April förderten gefälschte Stempel, leere Visafolien und 18.400 Euro Bargeld zutage. Alle vier Verdächtigen wurden wegen Verschwörung, Urkundenfälschung, Verbreitung falscher Dokumente, Identitätsbetrug und Erleichterung illegaler Einreise in Untersuchungshaft genommen. Bei einer Verurteilung drohen ihnen Haftstrafen von bis zu acht Jahren nach dem zyprischen Ausländer- und Einwanderungsgesetz.
Die Polizei kündigt weitere Festnahmen an, während sie finanzielle Transaktionen und Telefonkontakte verfolgt, die bis in benachbarte Länder des Nahen Ostens reichen. Für Unternehmen, die Mitarbeiter über Larnaka umziehen, ist der Fall eine Mahnung: Zypern hat die Dokumentenprüfung seit Beginn der EU-Testphase des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) im März verschärft. Fluggesellschaften wurden bereits gewarnt, dass Bußgelder für den Transport unzureichend dokumentierter Passagiere auf 3.200 Euro pro Reisendem steigen, sobald das EES später in diesem Jahr vollständig in Betrieb geht. Arbeitgeber werden daher geraten, die Visa-Unterstützung, die sie an Drittanbieter auslagern, genau zu prüfen und Reisende über die Risiken des Online-Kaufs von „Express-Genehmigungen“ aufzuklären.
Praktisch gesehen war die Störung am Flughafen Larnaka minimal – die zusätzlichen Kontrollen verlängerten die Ankunftszeit nur um 10 bis 15 Minuten – doch der Imageschaden ist erheblich. Die Behörden betonen, dass die Insel ihre Schengen-Beitrittsbemühungen schützen muss, indem sie eine Null-Toleranz-Politik gegenüber gefälschten Reisedokumenten demonstriert.
Quelle: KNEWS