
Ein neues Bundesgesetz, das die bisherige Beschränkung der Staatsbürgerschaft durch Abstammung auf die erste Generation aufgehoben hat, sorgt für eine überraschende Mobilitätswelle: Rund 150.000 Einwohner Rhode Islands – etwa jeder siebte Bewohner – sind nun berechtigt, die doppelte Staatsbürgerschaft der USA und Kanadas zu beantragen. Laut CIC News hat diese Änderung zu einem starken Anstieg der Anträge auf Staatsbürgerschaftsnachweise geführt, die Voraussetzung für einen kanadischen Reisepass sind.
Dieser demografische Effekt geht auf die Migration französisch-kanadischer Fabrikarbeiter im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach Neuengland zurück. Nachkommen können nun die kanadische Staatsangehörigkeit beanspruchen, selbst wenn mehrere Generationen dazwischenliegen, sofern sie eine lückenlose Abstammung von einem in Kanada geborenen Vorfahren nachweisen.
Für Arbeitgeber eröffnet sich dadurch ein neuer Talentpool nordamerikanischer Fachkräfte, die ohne Visum in Kanada leben und arbeiten können – ein Vorteil für grenzüberschreitende Projekte mit schnellem Personalbedarf. Einwanderungsanwälte in Québec und Atlantik-Kanada berichten von einem starken Anstieg der Anfragen aus den USA, und die Archive Québecs (BAnQ) verzeichnen einen Anstieg der genealogischen Anfragen um 3.000 %.
Die Bearbeitungszeit für Staatsbürgerschaftsnachweise liegt bei etwa zehn Monaten, doch neue Passanträge profitieren von Kanadas kürzlich eingeführter 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Personalabteilungen sollten vor der Versetzung neu berechtigter Mitarbeiter nach Kanada steuerliche und gesundheitliche Auswirkungen der doppelten Staatsbürgerschaft prüfen.
Analysten weisen darauf hin, dass auch andere Neuengland-Staaten mit großen franko-kanadischen Bevölkerungsgruppen – Vermont und Massachusetts – ähnliche Entwicklungen erleben könnten, was in den kommenden Jahren Hunderttausende Doppelstaatsbürger in den kanadisch-amerikanischen Arbeitsmarkt bringen könnte.
Dieser demografische Effekt geht auf die Migration französisch-kanadischer Fabrikarbeiter im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach Neuengland zurück. Nachkommen können nun die kanadische Staatsangehörigkeit beanspruchen, selbst wenn mehrere Generationen dazwischenliegen, sofern sie eine lückenlose Abstammung von einem in Kanada geborenen Vorfahren nachweisen.
Für Arbeitgeber eröffnet sich dadurch ein neuer Talentpool nordamerikanischer Fachkräfte, die ohne Visum in Kanada leben und arbeiten können – ein Vorteil für grenzüberschreitende Projekte mit schnellem Personalbedarf. Einwanderungsanwälte in Québec und Atlantik-Kanada berichten von einem starken Anstieg der Anfragen aus den USA, und die Archive Québecs (BAnQ) verzeichnen einen Anstieg der genealogischen Anfragen um 3.000 %.
Die Bearbeitungszeit für Staatsbürgerschaftsnachweise liegt bei etwa zehn Monaten, doch neue Passanträge profitieren von Kanadas kürzlich eingeführter 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Personalabteilungen sollten vor der Versetzung neu berechtigter Mitarbeiter nach Kanada steuerliche und gesundheitliche Auswirkungen der doppelten Staatsbürgerschaft prüfen.
Analysten weisen darauf hin, dass auch andere Neuengland-Staaten mit großen franko-kanadischen Bevölkerungsgruppen – Vermont und Massachusetts – ähnliche Entwicklungen erleben könnten, was in den kommenden Jahren Hunderttausende Doppelstaatsbürger in den kanadisch-amerikanischen Arbeitsmarkt bringen könnte.
Quelle: CIC News