
Mitarbeiter der Nova Scotia Archives berichten von einer vierfachen Zunahme der Anfragen zu genealogischen Unterlagen, seit das Parlament Anfang dieses Monats das Gesetz C-3 verabschiedet hat, das die lange kritisierte „First-Generation“-Beschränkung bei der Staatsbürgerschaft durch Abstammung aufgehoben hat. Ein Reddit-Thread, der am 28. März viral ging, zeigt den Ansturm: Nutzer tauschten Tipps zum Auffinden von Taufregistern aus dem 19. Jahrhundert und Schiffsmanifesten, um einen kanadischen Vorfahren nachzuweisen.
Die Änderung bedeutet, dass jeder, der einen Elternteil, Großelternteil oder sogar Urgroßelternteil hat, der in Kanada geboren wurde, unter Vorlage entsprechender Nachweise für die kanadische Staatsbürgerschaft infrage kommen kann. Bisher qualifizierte sich nur die erste im Ausland geborene Generation automatisch; spätere Generationen mussten den Weg der Einbürgerung über die regulären Einwanderungskanäle gehen.
Für globale Mobilitätsteams eröffnet die Änderung einen unerwarteten Weg: Mitarbeiter, die im Ausland eingesetzt sind und einen kanadischen Vorfahren entdecken, könnten die Arbeitserlaubnisanforderungen komplett umgehen. Nova Scotia, mit seiner reichen maritimen Migrationsgeschichte, ist zum Hotspot für Dokumentensucher geworden. Archivleiterin Emily MacLeod berichtet, dass der Lesesaal seit Verabschiedung des Gesetzes täglich ausgelastet ist. „Wir erhalten Anfragen aus Australien, Südafrika, Barbados – Orte mit historischen Halifax-Schiffsverbindungen“, so MacLeod.
Das Amt für Personenstandsdaten der Provinz arbeitet an Notfallplänen, um stark nachgefragte Dokumentensätze vor dem Sommeransturm zu digitalisieren. Das IRCC hat noch keine offiziellen Antragsrichtlinien veröffentlicht, doch Einwanderungsanwälte warnen, dass die Nachweisstandards streng sein werden. Antragsteller müssen eine lückenlose Kette von Eltern-Kind-Beziehungen für jede Generation nachweisen, meist durch Geburts- und Heiratsurkunden.
Die Bearbeitungszeiten dürften sich verlängern, da die Sachbearbeiter mit ungewohnten Dokumenten aus verschiedenen Rechtsgebieten umgehen müssen. Im Unternehmenskontext könnten globale Arbeitgeber eine Frage zur Abstammungs-Staatsbürgerschaft in Mobilitätsfragebögen aufnehmen. Die Identifikation versteckter kanadischer Staatsbürger könnte einen strategischen Vorteil bieten, indem Genehmigungsfristen und -kosten entfallen – besonders für in den USA tätige Führungskräfte in grenzüberschreitenden Positionen.
Die Änderung bedeutet, dass jeder, der einen Elternteil, Großelternteil oder sogar Urgroßelternteil hat, der in Kanada geboren wurde, unter Vorlage entsprechender Nachweise für die kanadische Staatsbürgerschaft infrage kommen kann. Bisher qualifizierte sich nur die erste im Ausland geborene Generation automatisch; spätere Generationen mussten den Weg der Einbürgerung über die regulären Einwanderungskanäle gehen.
Für globale Mobilitätsteams eröffnet die Änderung einen unerwarteten Weg: Mitarbeiter, die im Ausland eingesetzt sind und einen kanadischen Vorfahren entdecken, könnten die Arbeitserlaubnisanforderungen komplett umgehen. Nova Scotia, mit seiner reichen maritimen Migrationsgeschichte, ist zum Hotspot für Dokumentensucher geworden. Archivleiterin Emily MacLeod berichtet, dass der Lesesaal seit Verabschiedung des Gesetzes täglich ausgelastet ist. „Wir erhalten Anfragen aus Australien, Südafrika, Barbados – Orte mit historischen Halifax-Schiffsverbindungen“, so MacLeod.
Das Amt für Personenstandsdaten der Provinz arbeitet an Notfallplänen, um stark nachgefragte Dokumentensätze vor dem Sommeransturm zu digitalisieren. Das IRCC hat noch keine offiziellen Antragsrichtlinien veröffentlicht, doch Einwanderungsanwälte warnen, dass die Nachweisstandards streng sein werden. Antragsteller müssen eine lückenlose Kette von Eltern-Kind-Beziehungen für jede Generation nachweisen, meist durch Geburts- und Heiratsurkunden.
Die Bearbeitungszeiten dürften sich verlängern, da die Sachbearbeiter mit ungewohnten Dokumenten aus verschiedenen Rechtsgebieten umgehen müssen. Im Unternehmenskontext könnten globale Arbeitgeber eine Frage zur Abstammungs-Staatsbürgerschaft in Mobilitätsfragebögen aufnehmen. Die Identifikation versteckter kanadischer Staatsbürger könnte einen strategischen Vorteil bieten, indem Genehmigungsfristen und -kosten entfallen – besonders für in den USA tätige Führungskräfte in grenzüberschreitenden Positionen.
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