
Immigration, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) beendete die Staatsbürgerschaftswoche (12.–18. April) mit über 80 Einbürgerungszeremonien von Küste zu Küste. Bei einer zentralen Veranstaltung am 20. April in Ottawa begrüßte Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab 150 neue Staatsbürger aus 40 Nationen und betonte, dass „die kanadische Staatsbürgerschaft das verbindende Element eines inklusiven und zukunftsorientierten Landes ist.“ Ähnliche Zeremonien fanden in Halifax und Lunenburg statt, jeweils mit Anerkennung des indigenen Landes und Beteiligung von Ältesten, im Einklang mit Ottawas Versöhnungsverpflichtungen.
Die Staatsbürgerschaftswoche hat sich seit ihrer ersten Durchführung 1987 stetig weiterentwickelt, doch die diesjährige Ausgabe hatte für Akteure der globalen Mobilität besondere Bedeutung. Das IRCC nutzte die Gelegenheit, um sein Ziel zu bekräftigen, bis 2028 jährlich durchschnittlich 365.000 Einbürgerungen zu erreichen. Dabei wurde unterstrichen, dass der dauerhafte Wohnsitz für qualifizierte Migranten, um die Kanada hart konkurriert, weiterhin eine Zwischenstation und kein Endziel sein muss.
Beamte hoben neue digitale Tests und virtuelle Zeremonieoptionen hervor, die die Bearbeitungszeiten um 25 Prozent verkürzen, und bestätigten, dass noch in diesem Jahr zusätzliche Testzentren im Ausland in Lagos, Manila und São Paulo eröffnet werden, um den Weg von der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung zum Pass zu beschleunigen. Für Arbeitgeber mit mobilen Belegschaften bleibt der kanadische Pass eines der weltweit stärksten Reisedokumente mit visafreiem oder Visum-bei-Ankunft-Zugang zu 186 Zielen. Schnellere Einbürgerungen erhöhen somit die Flexibilität bei Auslandseinsätzen, senken die Kosten für Visa-Beschaffung und ermöglichen es Unternehmen, Talente kurzfristig aus Kanada – insbesondere in die USA und die Europäische Union, wo nach der Pandemie weiterhin Terminrückstände bestehen – zu entsenden.
Gemeinschaftsorganisationen nutzten die Woche, um weitere Reformen zu fordern, darunter die automatische Staatsbürgerschaft für im Ausland geborene Kinder kanadischer Eltern über die derzeitige erste Generation hinaus. Die Ministerin bestätigte, dass Entwürfe zur Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes „vor der Sommerpause“ vorgelegt werden, was multinationalen Unternehmen mehr Klarheit bei der Familienmobilitätsplanung verschafft.
Praktisch sollten Arbeitgeber ihre geförderten Mitarbeitenden daran erinnern, dass Einbürgerungsanträge online gestellt werden können, sobald die Anforderungen an physische Anwesenheit, Sprachkenntnisse und Steuererklärungen erfüllt sind. Die Antragsgebühren (derzeit 630 CAD für Erwachsene) steigen am 30. April 2026 auf 660 CAD. Personalabteilungen könnten Informationsveranstaltungen planen oder die Gebühren erstatten, um sicherzustellen, dass berechtigte Mitarbeitende vor der Erhöhung ihren Antrag stellen.
Die Staatsbürgerschaftswoche hat sich seit ihrer ersten Durchführung 1987 stetig weiterentwickelt, doch die diesjährige Ausgabe hatte für Akteure der globalen Mobilität besondere Bedeutung. Das IRCC nutzte die Gelegenheit, um sein Ziel zu bekräftigen, bis 2028 jährlich durchschnittlich 365.000 Einbürgerungen zu erreichen. Dabei wurde unterstrichen, dass der dauerhafte Wohnsitz für qualifizierte Migranten, um die Kanada hart konkurriert, weiterhin eine Zwischenstation und kein Endziel sein muss.
Beamte hoben neue digitale Tests und virtuelle Zeremonieoptionen hervor, die die Bearbeitungszeiten um 25 Prozent verkürzen, und bestätigten, dass noch in diesem Jahr zusätzliche Testzentren im Ausland in Lagos, Manila und São Paulo eröffnet werden, um den Weg von der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung zum Pass zu beschleunigen. Für Arbeitgeber mit mobilen Belegschaften bleibt der kanadische Pass eines der weltweit stärksten Reisedokumente mit visafreiem oder Visum-bei-Ankunft-Zugang zu 186 Zielen. Schnellere Einbürgerungen erhöhen somit die Flexibilität bei Auslandseinsätzen, senken die Kosten für Visa-Beschaffung und ermöglichen es Unternehmen, Talente kurzfristig aus Kanada – insbesondere in die USA und die Europäische Union, wo nach der Pandemie weiterhin Terminrückstände bestehen – zu entsenden.
Gemeinschaftsorganisationen nutzten die Woche, um weitere Reformen zu fordern, darunter die automatische Staatsbürgerschaft für im Ausland geborene Kinder kanadischer Eltern über die derzeitige erste Generation hinaus. Die Ministerin bestätigte, dass Entwürfe zur Änderung des Staatsbürgerschaftsgesetzes „vor der Sommerpause“ vorgelegt werden, was multinationalen Unternehmen mehr Klarheit bei der Familienmobilitätsplanung verschafft.
Praktisch sollten Arbeitgeber ihre geförderten Mitarbeitenden daran erinnern, dass Einbürgerungsanträge online gestellt werden können, sobald die Anforderungen an physische Anwesenheit, Sprachkenntnisse und Steuererklärungen erfüllt sind. Die Antragsgebühren (derzeit 630 CAD für Erwachsene) steigen am 30. April 2026 auf 660 CAD. Personalabteilungen könnten Informationsveranstaltungen planen oder die Gebühren erstatten, um sicherzustellen, dass berechtigte Mitarbeitende vor der Erhöhung ihren Antrag stellen.