
Die Europäische Kommission hat dem zunehmenden Druck mehrerer Mitgliedstaaten – darunter Italien – nachgegeben und die verpflichtende Einführung des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) nur drei Wochen nach dessen vollständiger Inbetriebnahme am 10. April gelockert. In einer am 2. Mai veröffentlichten Leitlinie dürfen nationale Grenzbehörden vorübergehend die zeitaufwändigsten Schritte – vor allem die Fingerabdruckerfassung – aussetzen, wenn das Passagieraufkommen die Kapazitäten der besetzten Kontrollstellen oder Selbstbedienungskioske übersteigt. Kommissionssprecher Markus Lampert betonte, dass es sich dabei um „eingebaute Flexibilität und keine Aussetzung“ handele und die zentrale Datenbank weiterhin Ankünfte und Abreisen erfassen werde.
Das italienische Innenministerium hatte sich nach Berichten über Wartezeiten von bis zu drei Stunden an den Flughäfen in Rom, Mailand und Pisa während des langen Wochenendes zum Tag der Befreiung intensiv für Erleichterungen eingesetzt. Der Flughafenbetreiber Aeroporti di Roma warnte, dass ohne Änderungen Nicht-EU-Passagiere bei Beginn des Sommercharterverkehrs Ende Mai mit „nicht mehr beherrschbaren“ Wartezeiten rechnen müssten. Die italienischen Fluggesellschaften ITA Airways, Nachfolger von Alitalia, und der Billigflieger Ryanair fordern beide eigene Fast-Track-Spuren für enge Anschlussverbindungen.
Für Geschäftsreisende ist die neue Leitlinie von großer Bedeutung. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, können nun Drittstaatsangehörigen mitteilen, dass die erstmalige biometrische Erfassung bei starker Überlastung verschoben werden kann, was das Risiko verpasster Termine oder Anschlussflüge verringert. Dennoch sollten Reisende weiterhin mehr Zeit einplanen und einen Nachweis über ihren italienischen Wohn- oder Arbeitsstatus mitführen; die Kommission bestätigte, dass Überziehungen automatisch berechnet werden, sobald die biometrischen Daten im System erfasst sind.
Blickt man in die Zukunft, testet Rom derzeit eine EU-Smartphone-App, die eine Vorregistrierung von Gesichtsbildern vor der Ankunft ermöglichen soll. Gelingt der Pilotversuch, plant Italien, die App für visumfreie Geschäftsreisende aus den USA, Kanada und Großbritannien vor der Wintersaison der Messe 2026 in Mailand verpflichtend einzuführen. Multinationale Unternehmen sollten die Gazette Ufficiale im Auge behalten, da im September mit neuen Regelungen gerechnet wird.
Das italienische Innenministerium hatte sich nach Berichten über Wartezeiten von bis zu drei Stunden an den Flughäfen in Rom, Mailand und Pisa während des langen Wochenendes zum Tag der Befreiung intensiv für Erleichterungen eingesetzt. Der Flughafenbetreiber Aeroporti di Roma warnte, dass ohne Änderungen Nicht-EU-Passagiere bei Beginn des Sommercharterverkehrs Ende Mai mit „nicht mehr beherrschbaren“ Wartezeiten rechnen müssten. Die italienischen Fluggesellschaften ITA Airways, Nachfolger von Alitalia, und der Billigflieger Ryanair fordern beide eigene Fast-Track-Spuren für enge Anschlussverbindungen.
Für Geschäftsreisende ist die neue Leitlinie von großer Bedeutung. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Italien entsenden, können nun Drittstaatsangehörigen mitteilen, dass die erstmalige biometrische Erfassung bei starker Überlastung verschoben werden kann, was das Risiko verpasster Termine oder Anschlussflüge verringert. Dennoch sollten Reisende weiterhin mehr Zeit einplanen und einen Nachweis über ihren italienischen Wohn- oder Arbeitsstatus mitführen; die Kommission bestätigte, dass Überziehungen automatisch berechnet werden, sobald die biometrischen Daten im System erfasst sind.
Blickt man in die Zukunft, testet Rom derzeit eine EU-Smartphone-App, die eine Vorregistrierung von Gesichtsbildern vor der Ankunft ermöglichen soll. Gelingt der Pilotversuch, plant Italien, die App für visumfreie Geschäftsreisende aus den USA, Kanada und Großbritannien vor der Wintersaison der Messe 2026 in Mailand verpflichtend einzuführen. Multinationale Unternehmen sollten die Gazette Ufficiale im Auge behalten, da im September mit neuen Regelungen gerechnet wird.
Quelle: Greek City Times / Ekathimerini
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