„Plan ‚Spanier zuerst‘ löst Empörung in der spanischen Regierung aus“
Unregelmäßige Ankünfte in Ceuta und Melilla verdreifachen sich 2026, zeigen Daten des Innenministeriums
EU setzt biometrische Ein- und Ausreisekontrollen aus und verschafft spanischen Flughäfen Luft zum Atmen
Neueste Nachrichten
Spediteure protestieren gegen „nicht tragbare“ Verzögerungen bei IAG Cargo am Flughafen Madrid-Barajas
Der Speditionsverband Ateia Madrid berichtet von weitverbreiteten Tracking-Ausfällen und 72-stündigen Verzögerungen bei der Freigabe in der IAG Cargo-Anlage in Barajas. Dies gefährdet die Integrität der Lieferkette und treibt die Umsiedlungskosten in die Höhe. IAG hat eine Taskforce ins Leben gerufen, prüft jedoch auch Umleitungen zu anderen EU-Drehkreuzen.
Schlangen bis um die Ecke: Spaniens großangelegte Legalisierung löst Rekordansturm auf Anträge aus
Mehr als 130.000 Menschen haben sich für die neuen einjährigen Arbeits- und Aufenthaltserlaubnisse Spaniens beworben, die im Rahmen des RD 316/2026 eingeführt wurden. Dies hat die Ausländerbehörden überlastet und eine politische Debatte ausgelöst. Arbeitgeber sehen darin eine Chance, Arbeitskräftemangel zu beheben, doch Mobilitätsmanager müssen mit Terminengpässen und sich schnell ändernden Dokumentationsvorschriften rechnen.
Von Spanien geführte Frontex-Razzia bringt 460 Waffen und eine Tonne Drogen in Südosteuropa ans Licht
Eine von Spanien geleitete Frontex-Operation beschlagnahmte Hunderte von Schusswaffen, Sprengstoffen und mehr als eine Tonne Drogen in Südosteuropa, nahm 904 Personen fest und verweigerte 540 Reisenden die Einreise. Die Aktion unterstreicht Madrids wachsende Bedeutung in der EU-Grenzsicherheitspolitik und deutet auf strengere, datenbasierte Kontrollen hin, die Geschäftsreisen in den Balkan und durch die Region beeinflussen könnten.
Madrid fordert sofortige Freilassung des spanischen Flottillenaktivisten, der in Israel festgehalten wird
Spanien fordert die Freilassung von Saif Abu Keshek, nachdem ein israelisches Gericht seine Haft wegen des Versuchs, die Gaza-Blockade zu durchbrechen, verlängert hat. Der Fall verdeutlicht die Risiken für spanische Staatsbürger im Ausland und veranlasst Unternehmen dazu, ihre Notfallprotokolle für Mitarbeiter in Konfliktgebieten zu überarbeiten.
Iberia bietet kostenlose Umbuchungen für Madrid-Brüssel-Passagiere vor dem belgischen Streik am 12. Mai an
Iberia erlaubt kostenlose Termin- und Routenänderungen für Flüge Madrid–Brüssel rund um den Generalstreik in Belgien am 12. Mai und übernimmt bei Bedarf auch Hotelkosten. Diese Maßnahme gibt spanischen Unternehmen die Möglichkeit, wichtige EU-Dienstreisen umzuleiten, und unterstreicht die Bedeutung einer Echtzeit-Überwachung von Fluggesellschaftsausnahmen.
ETIAS weiterhin für das vierte Quartal 2026 geplant – doch Spaniens Goldenes Visum bleibt der wahre Mobilitätsvorteil
Eine eingehende Analyse von CEOWORLD betont, dass ETIAS, das für das vierte Quartal 2026 geplant ist, lediglich eine Reisegenehmigung im Wert von 20 € darstellt und nicht als Ersatz für Spaniens Golden Visa im Rahmen der Investorenresidenz dient. Unternehmen sollten die ETIAS-Gebühren einplanen, das Golden Visa jedoch weiterhin als zentrales strategisches Instrument für eine langfristige Präsenz in der EU betrachten.
Maifeiertag „Operación Retorno“: 1,1 Millionen Autos auf Madrider Straßen – DGT warnt vor abendlichen Staus
Die spanische Verkehrsbehörde DGT prognostiziert sechs Millionen Rückreisende nach den Feiertagen, davon werden 1,18 Millionen am 3. Mai in Madrid zusammenlaufen. Staus in den Abendverkehrszeiten und Lkw-Fahrverbote könnten Transfers zu den Flughäfen und den Zeitplan des Straßengüterverkehrs beeinträchtigen. Unternehmen wird daher empfohlen, ihre Routen anzupassen oder Reisen umzubuchen.