
In einem überraschenden Schritt hat die Europäische Kommission am späten 4. Mai den Schengen-Staaten erlaubt, während Spitzenzeiten die verpflichtenden Fingerabdruck- und Gesichtserkennungsprüfungen an Luft- und Landgrenzen auszusetzen. Diese Entscheidung folgt auf zunehmende Beschwerden von Fluggesellschaften und wichtigen Drehkreuzflughäfen wie Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat, die berichteten, dass das am 10. April eingeführte Ein- und Ausreisesystem (EES) stundenlange Warteschlangen und verpasste Anschlussflüge für Transitpassagiere verursache.
Im Rahmen der vorübergehenden Ausnahmeregelung dürfen Grenzbeamte wieder manuell Reisepässe stempeln, während die Grenzübertritte weiterhin in der zentralen EES-Datenbank erfasst werden. Fluggesellschaften müssen weiterhin Vorausreisendeninformationen übermitteln, doch wird Firmenreisemanagern empfohlen, Reisepläne um mindestens 30 Minuten zu verlängern, bis sich die Engpässe entspannen. Nicht-EU-Entsandte sollten besonders auf die Reisepassstempel achten: Die manuelle Verarbeitung kann die 90/180-Tage-Schengen-Regelung und das Risiko eines Aufenthaltsüberschreitens beeinflussen.
Für Spanien ist diese Atempause entscheidend. AENA rechnet in diesem Sommer mit 57 Millionen Passagieren an seinen fünf größten Flughäfen und hatte vor Überlastungen gewarnt, falls nicht zusätzliches Sicherheitspersonal eingestellt wird. Das Innenministerium plant, die Zeit zu nutzen, um 120 weitere automatisierte E-Gates zu installieren und das Personal zu schulen, mit dem Ziel, die vollständigen biometrischen Kontrollen vor dem Start des digitalen EU-Visumsystems im Oktober wieder aufzunehmen.
Unternehmen sollten ihre Reisehinweise umgehend aktualisieren, Mitarbeiter daran erinnern, Bordkarten als Ausreisebeleg aufzubewahren, und die wöchentlichen Überprüfungen der Kommission beobachten, die eine Wiedereinführung der biometrischen Erfassung mit 72 Stunden Vorlauf ankündigen könnten. Langfristig unterstreicht dieser Vorfall die operative Bedeutung der bevorstehenden ETIAS-Genehmigung, die nun für das vierte Quartal 2026 erwartet wird.
Im Rahmen der vorübergehenden Ausnahmeregelung dürfen Grenzbeamte wieder manuell Reisepässe stempeln, während die Grenzübertritte weiterhin in der zentralen EES-Datenbank erfasst werden. Fluggesellschaften müssen weiterhin Vorausreisendeninformationen übermitteln, doch wird Firmenreisemanagern empfohlen, Reisepläne um mindestens 30 Minuten zu verlängern, bis sich die Engpässe entspannen. Nicht-EU-Entsandte sollten besonders auf die Reisepassstempel achten: Die manuelle Verarbeitung kann die 90/180-Tage-Schengen-Regelung und das Risiko eines Aufenthaltsüberschreitens beeinflussen.
Für Spanien ist diese Atempause entscheidend. AENA rechnet in diesem Sommer mit 57 Millionen Passagieren an seinen fünf größten Flughäfen und hatte vor Überlastungen gewarnt, falls nicht zusätzliches Sicherheitspersonal eingestellt wird. Das Innenministerium plant, die Zeit zu nutzen, um 120 weitere automatisierte E-Gates zu installieren und das Personal zu schulen, mit dem Ziel, die vollständigen biometrischen Kontrollen vor dem Start des digitalen EU-Visumsystems im Oktober wieder aufzunehmen.
Unternehmen sollten ihre Reisehinweise umgehend aktualisieren, Mitarbeiter daran erinnern, Bordkarten als Ausreisebeleg aufzubewahren, und die wöchentlichen Überprüfungen der Kommission beobachten, die eine Wiedereinführung der biometrischen Erfassung mit 72 Stunden Vorlauf ankündigen könnten. Langfristig unterstreicht dieser Vorfall die operative Bedeutung der bevorstehenden ETIAS-Genehmigung, die nun für das vierte Quartal 2026 erwartet wird.
Quelle: Sada Elbalad