
Kaum drei Wochen nachdem Spanien zwei neue „Arraigo“-Programme unter dem Königlichen Dekret 316/2026 eingeführt hat, erleben Einwanderungsämter von Barcelona bis Sevilla Szenen, die an die Warteschlangen vor der Digitalisierung der Passämter erinnern. RUSSPAIN berichtet, dass in den ersten zehn Tagen über 130.000 Anträge auf Aufenthalt und Arbeit eingegangen sind, und für Juni bereits weitere 55.000 Termine gebucht wurden.
Das Programm ermöglicht bestimmten undokumentierten Migranten – jene, die vor dem 1. Januar 2026 in Spanien waren, oder Asylsuchenden mit Anträgen vor diesem Datum – eine einjährige Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitsrecht zu erhalten. Antragsteller müssen entweder eine ununterbrochene Anwesenheit von fünf Monaten nachweisen oder familiäre Bindungen, Arbeitsabsichten oder eine zertifizierte Verwundbarkeit belegen. Ironischerweise ist gerade das Verwundbarkeitszertifikat, das den Zugang erleichtern soll, zum größten Engpass geworden, da Antragsteller für die erforderlichen Unterlagen mehrfach Ämter aufsuchen müssen.
Arbeitgeber aus Landwirtschaft, Altenpflege und Gastgewerbe begrüßen die Regularisierung, da sie Arbeitskräfte in den formellen Arbeitsmarkt bringt und die akuten Arbeitskräftemängel vor der Sommersaison lindert. Wirtschaftsverbände fordern Unternehmen auf, ihre Subunternehmer schnell zu überprüfen: Sobald die Genehmigungen erteilt sind, genießen die neu regularisierten Beschäftigten vollen Arbeitnehmerschutz und Tarifvertragsrechte.
Politisch sorgt der Ansturm für Spannungen. Rechtsgerichtete Regionalregierungen in Extremadura und Aragón haben „national-prioritäre“ Beschlüsse verabschiedet, während NGOs wie CEAR betonen, dass der Konsens hinter dem Dekret – von Arbeitgeberverbänden bis zur katholischen Kirche – weiterhin stark ist. Das Innenministerium schätzt, dass bis Jahresende bis zu 500.000 Menschen Anträge stellen könnten, was diese Regularisierung zur größten seit 2005 machen würde.
Für globale Mobilitätsteams ist die Botschaft zwiespältig: Der spanische Arbeitsmarkt öffnet bedeutende legale Talentpools, doch Personalabteilungen müssen mit Verzögerungen bei der Bearbeitung rechnen, insbesondere bei den Verwundbarkeitsnachweisen. Experten empfehlen, Online-Termine sofort nach Mitternachts-Portalaktualisierung zu reservieren und zusätzliche Wochen für kommunale Bescheinigungen einzuplanen.
Das Programm ermöglicht bestimmten undokumentierten Migranten – jene, die vor dem 1. Januar 2026 in Spanien waren, oder Asylsuchenden mit Anträgen vor diesem Datum – eine einjährige Aufenthaltserlaubnis mit Arbeitsrecht zu erhalten. Antragsteller müssen entweder eine ununterbrochene Anwesenheit von fünf Monaten nachweisen oder familiäre Bindungen, Arbeitsabsichten oder eine zertifizierte Verwundbarkeit belegen. Ironischerweise ist gerade das Verwundbarkeitszertifikat, das den Zugang erleichtern soll, zum größten Engpass geworden, da Antragsteller für die erforderlichen Unterlagen mehrfach Ämter aufsuchen müssen.
Arbeitgeber aus Landwirtschaft, Altenpflege und Gastgewerbe begrüßen die Regularisierung, da sie Arbeitskräfte in den formellen Arbeitsmarkt bringt und die akuten Arbeitskräftemängel vor der Sommersaison lindert. Wirtschaftsverbände fordern Unternehmen auf, ihre Subunternehmer schnell zu überprüfen: Sobald die Genehmigungen erteilt sind, genießen die neu regularisierten Beschäftigten vollen Arbeitnehmerschutz und Tarifvertragsrechte.
Politisch sorgt der Ansturm für Spannungen. Rechtsgerichtete Regionalregierungen in Extremadura und Aragón haben „national-prioritäre“ Beschlüsse verabschiedet, während NGOs wie CEAR betonen, dass der Konsens hinter dem Dekret – von Arbeitgeberverbänden bis zur katholischen Kirche – weiterhin stark ist. Das Innenministerium schätzt, dass bis Jahresende bis zu 500.000 Menschen Anträge stellen könnten, was diese Regularisierung zur größten seit 2005 machen würde.
Für globale Mobilitätsteams ist die Botschaft zwiespältig: Der spanische Arbeitsmarkt öffnet bedeutende legale Talentpools, doch Personalabteilungen müssen mit Verzögerungen bei der Bearbeitung rechnen, insbesondere bei den Verwundbarkeitsnachweisen. Experten empfehlen, Online-Termine sofort nach Mitternachts-Portalaktualisierung zu reservieren und zusätzliche Wochen für kommunale Bescheinigungen einzuplanen.
Quelle: RUSSPAIN
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