
Spanische Minister bestehen darauf, dass ihr Entwurf für das Königliche Dekret 316/2026 – das voraussichtlich rund eine halbe Million Menschen Aufenthalts- und Arbeitsrechte gewähren soll – noch vor dem Sommer verabschiedet wird. Doch EU-Beamte äußerten am 3. Mai laut dem investigativen Medium El Enclave neue Bedenken. Die Kommission kritisiert, dass Madrid keine formelle Mitteilung gemacht habe, und warnt davor, dass neu regulierte Migranten versuchen könnten, sich anderswo im Schengen-Raum niederzulassen, was die Partnerländer belasten würde.
Das Dekret ist politisch heikel: Spaniens Minderheitsregierung ist auf linke und regionale Parteien angewiesen, die die Regularisierung als Koalitionsversprechen gemacht haben. Wirtschaftsverbände unterstützen den Schritt, da er die Schattenwirtschaft verringern und den Arbeitskräftemangel in Gastronomie und Landwirtschaft lindern soll.
Brüssel fürchtet jedoch sekundäre Wanderungsbewegungen und verweist auf den bald in Kraft tretenden EU-Migrations- und Asylpakt, der einseitige Maßnahmen eindämmen will. Aus Mobilitätssicht könnte das Dekret den inländischen Talentpool Spaniens erweitern und multinationalen Unternehmen die lokale Personalbeschaffung erleichtern. Verzögerungen oder Widerstand auf EU-Ebene könnten jedoch die Unsicherheit für Personalabteilungen verlängern, die Arbeitserlaubnisse von irregulärem zu regulärem Status umstellen müssen.
Unternehmen sollten die Veröffentlichungsdaten im BOE genau verfolgen und bereit sein, Mitarbeitende bei der Beschaffung des Nachweises über einen fünfmonatigen Aufenthalt zu unterstützen – ein entscheidendes Kriterium für die Berechtigung. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Aufenthaltstitel im Rahmen der Massenregularisierung nur spanische Rechte verleihen und keine Beschäftigung in anderen EU-Staaten erlauben. Mobilitätsmanager müssen daher ihre Mitarbeitenden davor warnen, von einer EU-weiten Freizügigkeit auszugehen.
Das Dekret ist politisch heikel: Spaniens Minderheitsregierung ist auf linke und regionale Parteien angewiesen, die die Regularisierung als Koalitionsversprechen gemacht haben. Wirtschaftsverbände unterstützen den Schritt, da er die Schattenwirtschaft verringern und den Arbeitskräftemangel in Gastronomie und Landwirtschaft lindern soll.
Brüssel fürchtet jedoch sekundäre Wanderungsbewegungen und verweist auf den bald in Kraft tretenden EU-Migrations- und Asylpakt, der einseitige Maßnahmen eindämmen will. Aus Mobilitätssicht könnte das Dekret den inländischen Talentpool Spaniens erweitern und multinationalen Unternehmen die lokale Personalbeschaffung erleichtern. Verzögerungen oder Widerstand auf EU-Ebene könnten jedoch die Unsicherheit für Personalabteilungen verlängern, die Arbeitserlaubnisse von irregulärem zu regulärem Status umstellen müssen.
Unternehmen sollten die Veröffentlichungsdaten im BOE genau verfolgen und bereit sein, Mitarbeitende bei der Beschaffung des Nachweises über einen fünfmonatigen Aufenthalt zu unterstützen – ein entscheidendes Kriterium für die Berechtigung. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass Aufenthaltstitel im Rahmen der Massenregularisierung nur spanische Rechte verleihen und keine Beschäftigung in anderen EU-Staaten erlauben. Mobilitätsmanager müssen daher ihre Mitarbeitenden davor warnen, von einer EU-weiten Freizügigkeit auszugehen.
Quelle: El Enclave
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