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EY–FICCI-Bericht fordert „India One“-Genehmigung und 48-Stunden-MICE-Visa zur Beschleunigung des Incoming-Tourismus

Mai 6, 2026
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EY–FICCI-Bericht fordert „India One“-Genehmigung und 48-Stunden-MICE-Visa zur Beschleunigung des Incoming-Tourismus
Auf dem Great Indian Travel Bazaar in Jaipur am 5. Mai 2026 präsentierten der Beratungskonzern EY und der Branchenverband FICCI eine eindringliche Studie, die zeigt, dass Indiens unzuverlässiges Visumsystem das größte Hindernis für das Wachstum des Tourismus darstellt. Trotz der Abschaffung der Papier-Ankunftskarten und eines elektronischen Visumsystems verzeichnet Indien nur 1,5 % der weltweiten Touristenzahlen. Der Bericht empfiehlt, die e-Visa-Berechtigung auf 240 Nationalitäten (statt bisher rund 170) auszuweiten und eine „India One“-Genehmigung einzuführen – angelehnt an den europäischen Schengen-Raum –, die nahtloses Reisen zwischen Bundesstaaten ohne Registrierung bei der örtlichen Polizei ermöglicht. Für Veranstalter von Geschäftsveranstaltungen schlägt das Dokument einen MICE-Korridor (Meetings, Incentives, Conferences & Exhibitions) vor, der eine 48-Stunden-Visumsbearbeitung und eine bevorzugte Zollabfertigung für Ausrüstung bietet. Zudem fordert die Studie das Finanzministerium auf, die Mehrwertsteuer auf Premium-Hotelzimmer von 18 % auf 9 % zu halbieren, um die Preisattraktivität gegenüber Thailand und Vietnam zurückzugewinnen. Die Ergebnisse kommen zu einer Zeit, in der es vermehrt Beschwerden über Fehler im offiziellen e-Visa-Portal gibt, darunter Zahlungsprobleme und häufige Abstürze. Mobilitätsmanager warnen seit Langem, dass solche Störungen kurzfristige Geschäftsreisen gefährden und Indiens Ruf als Investitionsstandort schädigen können. Das Tourismusministerium begrüßte den Bericht zwar „grundsätzlich“, nannte jedoch keinen Zeitplan für die Umsetzung. Unternehmen, die auf umfangreiche Reisen nach Indien angewiesen sind, sollten diese Vorschläge dennoch genau verfolgen; bei Umsetzung könnten sie die grenzüberschreitende Veranstaltungsplanung erheblich vereinfachen und neue Nachfrage für Firmenveranstaltungen in Konferenzzentren der zweiten Ebene schaffen.
Quelle: iVisa News

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