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Oberster Gerichtshof prüft Öffentliches Interesse-Klage für strengere Aadhaar-Regeln zur Sperrung illegaler Migranten

Mai 5, 2026
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Oberster Gerichtshof prüft Öffentliches Interesse-Klage für strengere Aadhaar-Regeln zur Sperrung illegaler Migranten
Indiens Oberster Gerichtshof hat eine öffentliche Interessenklage zur Verhandlung angesetzt, die umfassende Änderungen bei der Ausstellung von Aadhaar – Indiens 12-stelliger biometrischer ID – für Jugendliche und Erwachsene fordert. Die von Anwalt Ashwini Upadhyay eingereichte Petition, die am 4. Mai vor dem Obersten Richter Surya Kant verhandelt wird, argumentiert, dass eine schwache Überprüfung es Eindringlingen ermöglicht habe, Aadhaar-Nummern zu erhalten und anschließend weitere Dokumente wie Wählerausweise und Ration Cards hinzuzufügen, wodurch illegaler Status effektiv in einen de-facto-Staatsbürgerschaftsstatus „gewaschen“ werde. Die Klage fordert das Gericht auf, die Unique Identification Authority of India (UIDAI) anzuweisen, die Neuanmeldung für Aadhaar auf Kinder unter sechs Jahren zu beschränken, bis ein robusteres System für ältere Antragsteller entwickelt ist. Zudem soll an allen Anmeldestellen verpflichtend ein Hinweis angebracht werden, dass Aadhaar nur ein Identitätsnachweis ist – nicht jedoch ein Nachweis für Staatsbürgerschaft, Adresse oder Geburtsdatum. Sollte das Gericht der Klage stattgeben, könnte dies weitreichende Folgen für die Mobilität haben. Aadhaar-Nummern sind mittlerweile eng mit der Registrierung ausländischer Arbeitskräfte beim Foreigner Regional Registration Office (FRRO), den KYC-Vorschriften für SIM-Karten und Bankkonten sowie sogar der Vorabkontrolle für Inlandsflüge verknüpft. Eine Aussetzung oder Verschärfung der Anmeldung für Erwachsene könnte die Integration von Expats erschweren, die Aadhaar benötigen, um Gehaltskonten zu eröffnen oder lokale Mobilfunkverträge in den ersten Wochen nach Ankunft abzuschließen. Unternehmensberater im Bereich Einwanderung weisen darauf hin, dass viele entsandte Mitarbeiter bereits Verzögerungen erleben, da das Online-Terminvergabesystem für Aadhaar ausländische Pässe nicht als primären Adressnachweis akzeptiert. Jede zusätzliche Prüfung könnte den Zeitrahmen weiter verlängern, weshalb Personalabteilungen Pufferzeiten in die Einsatzpläne einplanen müssen. Die Regierung hat bisher betont, dass Aadhaar freiwillig sei, doch seine Allgegenwart in öffentlichen und privaten Dienstleistungen bedeutet, dass die meisten Einwohner es letztlich benötigen. Der Fall wird die Balance zwischen nationalen Sicherheitsbedenken und der praktischen Verwaltung der enormen innerstaatlichen und internationalen Mobilitätsströme Indiens auf die Probe stellen.
Quelle: ET LegalWorld

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