UK-Frankreich „One-In, One-Out“-Kanal kehrt zurück – Programm bis Oktober verlängert
Frankreich bereitet sich auf Rekordstaus vor, während Urlauber zum Himmelfahrtswochenende zurückkehren
Umfrage: 59 % der britischen Reisenden rechnen mit langen Warteschlangen an französischen Flughäfen durch neues EU-Ein- und Ausreisesystem
Neueste Nachrichten
Großbritannien und Frankreich verlängern umstrittenes „Ein rein, ein raus“-Rückführungsprogramm im Ärmelkanal bis Oktober
London und Paris haben stillschweigend ihre experimentelle Vereinbarung „Einer rein, einer raus“ für kleine Boote bis zum 1. Oktober 2026 verlängert. Das Pilotprojekt tauscht jede irreguläre Ankunft im Vereinigten Königreich über den Ärmelkanal gegen einen in Frankreich neu angesiedelten Asylbewerber aus. Menschenrechtsorganisationen kritisieren jedoch, dass dadurch lediglich Personen umverteilt werden und die EU-Asylstandards verletzt werden könnten. Unternehmen sollten sich in diesem Sommer auf strengere Ausweiskontrollen und mögliche Reisebehinderungen an den Häfen im Ärmelkanal einstellen.
Frankreich erlässt Gesetz zur erleichterten Anerkennung britischer Medizinstudienabschlüsse vor dem Brexit
Im Journal Officiel vom 16. Mai 2026 veröffentlicht, gewährt das Gesetz 2026-373 eine automatische französische Anerkennung von im Vereinigten Königreich vor dem 31. Dezember 2020 begonnenen medizinischen Abschlüssen. Die Reform schafft teure Prüfungen ab und beschleunigt die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen für Hunderte von Ärzten, unterstützt französische Krankenhäuser bei der Schließung von Personalengpässen und vereinfacht die Einstellung in Unternehmen der Medizin- und Lebenswissenschaftsbranche.
Frankreich lockert Quarantäne auf Kreuzfahrtschiff nach Norovirus-Ausbruch in Bordeaux
Nach drei Tagen Quarantäne erlaubten französische Behörden am 16. Mai 2026 gesunden Passagieren des Kreuzfahrtschiffs Ambition in Bordeaux von Bord zu gehen. Ein Norovirus-Ausbruch hatte 64 Menschen erkranken lassen, doch neue EU-Vorschriften zur maritimen Gesundheit ermöglichten schnelle Tests und eine teilweise Freigabe. Der Fall zeigt, dass Frankreichs Häfen nun Infektionsfälle isolieren können, ohne den Reiseverkehr großflächig zu beeinträchtigen.