
Eine am 17. Mai veröffentlichte Umfrage von Booking.com zeigt, dass fast drei von fünf britischen Urlaubern mit „erheblichen Verzögerungen“ an europäischen Flughäfen rechnen, sobald das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU diesen Herbst in Betrieb geht – mit Paris-Charles-de-Gaulle und Orly an der Spitze der Sorgenliste. Das EES ersetzt die manuelle Passkontrolle für Nicht-EU-Besucher durch einen Fingerabdruck- und Gesichtsscanner bei jeder Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum. Tests der französischen Grenzpolizei im Frühjahr ergaben durchschnittliche Bearbeitungszeiten von knapp unter zwei Minuten pro Reisendem, jedoch gab es Spitzenzeiten von über drei Stunden, wenn Geräte ausfielen oder große Reisegruppen gleichzeitig eintrafen.
Obwohl die Umfrage sich auf britische Reisende konzentrierte, sind die Ergebnisse auch für Frankreich relevant, da Briten nach den Deutschen der größte Herkunftsmarkt sind. Der Flughafenbetreiber Groupe ADP hat an CDG, Orly und dem Pariser Nordbahnhof 450 Selbstbedienungskioske installiert, doch Gewerkschaften warnen, dass die Personalstärke für den Sommeransturm weiterhin unzureichend ist. Die Branchenorganisation BAR France befürchtet, dass verpasste Anschlussflüge die Airlines Millionen an Umbuchungskosten kosten könnten.
Firmenreisemanager sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, besonders bei den ersten Reisen nach Einführung des Systems früher anzureisen, da dann die biometrische Registrierung erforderlich ist, und zusätzliche Zeit am Eurostar-Terminal Paris Gare du Nord einzuplanen, wo französische und britische Grenzbeamte gemeinsam arbeiten. Arbeitgeber, die Kurzzeitentsendungen organisieren, sollten zudem sicherstellen, dass Reisende die 90/180-Tage-Grenze nicht versehentlich überschreiten, da das EES Überziehungen automatisch erkennt.
Die französischen Behörden betonen, dass das System langfristig Fälschungen und Überziehungen reduzieren und den Weg für die seit langem erwartete ETIAS-Reisegenehmigung im Jahr 2027 ebnen wird. Bis dahin raten sie Reisenden, die Registrierung online vorab abzuschließen, wo möglich, und die Finger frei von Sonnencreme oder Öl zu halten, damit die Scanner beim ersten Versuch funktionieren.
Obwohl die Umfrage sich auf britische Reisende konzentrierte, sind die Ergebnisse auch für Frankreich relevant, da Briten nach den Deutschen der größte Herkunftsmarkt sind. Der Flughafenbetreiber Groupe ADP hat an CDG, Orly und dem Pariser Nordbahnhof 450 Selbstbedienungskioske installiert, doch Gewerkschaften warnen, dass die Personalstärke für den Sommeransturm weiterhin unzureichend ist. Die Branchenorganisation BAR France befürchtet, dass verpasste Anschlussflüge die Airlines Millionen an Umbuchungskosten kosten könnten.
Firmenreisemanager sollten ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, besonders bei den ersten Reisen nach Einführung des Systems früher anzureisen, da dann die biometrische Registrierung erforderlich ist, und zusätzliche Zeit am Eurostar-Terminal Paris Gare du Nord einzuplanen, wo französische und britische Grenzbeamte gemeinsam arbeiten. Arbeitgeber, die Kurzzeitentsendungen organisieren, sollten zudem sicherstellen, dass Reisende die 90/180-Tage-Grenze nicht versehentlich überschreiten, da das EES Überziehungen automatisch erkennt.
Die französischen Behörden betonen, dass das System langfristig Fälschungen und Überziehungen reduzieren und den Weg für die seit langem erwartete ETIAS-Reisegenehmigung im Jahr 2027 ebnen wird. Bis dahin raten sie Reisenden, die Registrierung online vorab abzuschließen, wo möglich, und die Finger frei von Sonnencreme oder Öl zu halten, damit die Scanner beim ersten Versuch funktionieren.
Quelle: The Independent