
Am 19. Mai 2026 hat der Rat der Europäischen Union offiziell die seit 2024 geltenden restriktiven Visamaßnahmen für äthiopische Staatsangehörige aufgehoben. Grund dafür sind „erhebliche“ Verbesserungen in der Zusammenarbeit Addis Abebas bei der Rücknahme von Migranten. Die Sanktionen von 2024 hatten belgische und andere Schengen-Konsulate dazu gezwungen, die Prioritätsbearbeitung auszusetzen, die Anforderungen an Dokumente zu verschärfen und die Ablehnungsquoten für Kurzzeitvisa (C-Visa) aus Äthiopien zu erhöhen.
Die Überprüfung des Rates ergab, dass Äthiopien nun zuverlässig Notreisedokumente ausstellt, regelmäßige Rückführungsflüge organisiert und Identitätsprüfungen für Bürger, die sich unrechtmäßig in der EU aufhalten oder überziehen, beschleunigt. Dadurch gelten ab sofort wieder die normalen Bestimmungen des Visakodex, einschließlich verkürzter Entscheidungsfristen und der Möglichkeit von mehrjährigen Mehrfacheinreisevisa, sobald der Rechtsakt den Mitgliedstaaten mitgeteilt wird.
Für Belgien ist diese Änderung besonders relevant für Unternehmen mit technischen, logistischen und NGO-Aktivitäten in Addis Abeba. Arbeitgeber in Brüssel können die beschleunigten Schengen-Anträge für äthiopische Techniker, die Schulungen in Flandern besuchen, wieder aufnehmen. Veranstalter, die unter der früheren Verlangsamung gelitten haben, erwarten eine steigende Teilnehmerzahl bei Konferenzen. Auch Fluggesellschaften auf der Strecke Brüssel–Addis Abeba rechnen im Sommer mit höheren Auslastungen.
Einwanderungsberater warnen jedoch Unternehmen, darauf zu achten, dass die Reisepässe der Reisenden mindestens zwei freie Seiten und eine Gültigkeit von sechs Monaten aufweisen: Die erleichterte Visavergabe ersetzt nicht die üblichen Dokumentenanforderungen. Zudem wird das ab Oktober an den belgischen Grenzen eingeführte Europäische Ein- und Ausreisesystem (EES) bei der ersten Einreise biometrische Daten jedes äthiopischen Staatsbürgers erfassen, was an den automatischen Grenzkontrollstellen zunächst zu längeren Wartezeiten führen kann.
Die Überprüfung des Rates ergab, dass Äthiopien nun zuverlässig Notreisedokumente ausstellt, regelmäßige Rückführungsflüge organisiert und Identitätsprüfungen für Bürger, die sich unrechtmäßig in der EU aufhalten oder überziehen, beschleunigt. Dadurch gelten ab sofort wieder die normalen Bestimmungen des Visakodex, einschließlich verkürzter Entscheidungsfristen und der Möglichkeit von mehrjährigen Mehrfacheinreisevisa, sobald der Rechtsakt den Mitgliedstaaten mitgeteilt wird.
Für Belgien ist diese Änderung besonders relevant für Unternehmen mit technischen, logistischen und NGO-Aktivitäten in Addis Abeba. Arbeitgeber in Brüssel können die beschleunigten Schengen-Anträge für äthiopische Techniker, die Schulungen in Flandern besuchen, wieder aufnehmen. Veranstalter, die unter der früheren Verlangsamung gelitten haben, erwarten eine steigende Teilnehmerzahl bei Konferenzen. Auch Fluggesellschaften auf der Strecke Brüssel–Addis Abeba rechnen im Sommer mit höheren Auslastungen.
Einwanderungsberater warnen jedoch Unternehmen, darauf zu achten, dass die Reisepässe der Reisenden mindestens zwei freie Seiten und eine Gültigkeit von sechs Monaten aufweisen: Die erleichterte Visavergabe ersetzt nicht die üblichen Dokumentenanforderungen. Zudem wird das ab Oktober an den belgischen Grenzen eingeführte Europäische Ein- und Ausreisesystem (EES) bei der ersten Einreise biometrische Daten jedes äthiopischen Staatsbürgers erfassen, was an den automatischen Grenzkontrollstellen zunächst zu längeren Wartezeiten führen kann.