
Eine landesweite Umfrage im Vereinigten Königreich, veröffentlicht am 17. Mai 2026, zeigt, dass 59 % der britischen Urlauber in diesem Sommer mit „erheblichen“ Wartezeiten an den EU-Grenzen aufgrund des neuen Ein- und Ausreisesystems (EES) rechnen. Die Ergebnisse, veröffentlicht von The Independent, kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Flughafen Brüssel bei Testläufen Wartezeiten von bis zu zwei Stunden für Nicht-EU-Reisende während der Spitzenankünfte verzeichnet.
Das seit dem 10. April im Schengen-Raum voll funktionsfähige EES ersetzt das Stempeln von Pässen durch biometrische Erfassung. Jeder Drittstaatsangehörige, der nach Belgien einreist, muss nun vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben; die Daten werden für drei Jahre gespeichert. Der Flughafen Brüssel hat im April sechs automatisierte Kioske in Betrieb genommen, doch Insider berichten, dass mindestens 20 Geräte nötig wären, um die Urlaubsspitzen ohne Engpässe zu bewältigen.
Fluggesellschaften und Reise-Risikoberater befürchten, dass Geschäftsreisende in den Warteschlangen für Familienurlauber stecken bleiben könnten. Advantage Travel Partnership hat Unternehmen bereits dazu aufgefordert, Fast-Track-Sicherheitskontrollen zu buchen und Mitarbeiter zu empfehlen, bei Flügen ab Brüssel zwischen Ende Juni und Anfang September drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Das belgische Innenministerium betont, dass das System langfristig die Abfertigungszeiten verkürzen wird, doch Gewerkschaften der Bundespolizei berichten, dass bisher nur ein Viertel der versprochenen 240 zusätzlichen Grenzbeamten eingestellt wurden.
Für Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Belgien entsenden – auch für kurzfristige Projekte – lautet die klare Botschaft: Planen Sie bei der Ankunft mehr Zeit für die biometrische Registrierung ein, legen Sie Meetings später am Tag an und verfolgen Sie die aktuellen Wartezeiten am Flughafen Brüssel in Echtzeit. Auch Vielfliegerprogramme, die biometrische Daten im EU-Registered-Traveller-System speichern, sind eine Überlegung wert; obwohl Belgien noch nicht teilnimmt, könnte bis Jahresende ein Pilotprojekt starten.
Das seit dem 10. April im Schengen-Raum voll funktionsfähige EES ersetzt das Stempeln von Pässen durch biometrische Erfassung. Jeder Drittstaatsangehörige, der nach Belgien einreist, muss nun vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben; die Daten werden für drei Jahre gespeichert. Der Flughafen Brüssel hat im April sechs automatisierte Kioske in Betrieb genommen, doch Insider berichten, dass mindestens 20 Geräte nötig wären, um die Urlaubsspitzen ohne Engpässe zu bewältigen.
Fluggesellschaften und Reise-Risikoberater befürchten, dass Geschäftsreisende in den Warteschlangen für Familienurlauber stecken bleiben könnten. Advantage Travel Partnership hat Unternehmen bereits dazu aufgefordert, Fast-Track-Sicherheitskontrollen zu buchen und Mitarbeiter zu empfehlen, bei Flügen ab Brüssel zwischen Ende Juni und Anfang September drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Das belgische Innenministerium betont, dass das System langfristig die Abfertigungszeiten verkürzen wird, doch Gewerkschaften der Bundespolizei berichten, dass bisher nur ein Viertel der versprochenen 240 zusätzlichen Grenzbeamten eingestellt wurden.
Für Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Belgien entsenden – auch für kurzfristige Projekte – lautet die klare Botschaft: Planen Sie bei der Ankunft mehr Zeit für die biometrische Registrierung ein, legen Sie Meetings später am Tag an und verfolgen Sie die aktuellen Wartezeiten am Flughafen Brüssel in Echtzeit. Auch Vielfliegerprogramme, die biometrische Daten im EU-Registered-Traveller-System speichern, sind eine Überlegung wert; obwohl Belgien noch nicht teilnimmt, könnte bis Jahresende ein Pilotprojekt starten.
Quelle: The Independent
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