
Spanische Flughäfen standen am Samstag, den 23. Mai, vor ihrem ersten ernsthaften Belastungstest des neuen biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU, als der britische Frühjahrsfeiertagsansturm auf die Hochsaison der Touristen traf. Laut Euro Weekly News bildeten sich an den Flughäfen Málaga-Costa del Sol und Palma de Mallorca Warteschlangen von über zwei Stunden, in denen Nicht-EU-Passagiere – darunter Tausende britische Urlauber – in langen Schlangen standen, während Fingerabdrücke und Gesichtserkennungsdaten erfasst wurden. Im Gegensatz zum Fährterminal Dover zwischen Großbritannien und Frankreich, wo französische Beamte am selben Nachmittag die zusätzliche Datenerfassung vorübergehend aussetzten, um Rückstaus abzubauen, hielten die spanischen Grenzbeamten das EES durchgehend in Betrieb.
Branchenverbände warnen, dass Spaniens strikte Umsetzung des Systems „zu 100 Prozent“ die Wartezeiten im Juli und August, wenn das Passagieraufkommen seinen Höhepunkt erreicht, noch verschärfen könnte. Billigfluggesellschaften schlagen bereits Alarm wegen der begrenzten Anzahl an Terminals und des geschulten Personals, das Familien durch den fünfstufigen Prozess begleitet. Reise-Risikomanager raten Geschäftsreisenden, bis auf Weiteres drei Stunden Puffer für Flüge nach Spanien einzuplanen und gedruckte Nachweise über Weiterreisen im Schengen-Raum mitzuführen, um die nun automatisch vom EES berechnete 90/180-Tage-Regel einzuhalten.
Auch Versicherer rechnen mit einem Anstieg von Verspätungsansprüchen, einige prüfen bereits explizite EES-Klauseln für die Urlaubssaison 2026. Aus politischer Sicht zeigt der Vorfall die Flexibilität von Artikel 32 der EES-Verordnung: Grenzbehörden dürfen die biometrische Erfassung vorübergehend „pausieren“, wenn Warteschlangen die Sicherheit oder kritische Infrastruktur gefährden. Da Spanien darauf verzichtet, wächst der Druck auf Aena und die Polizeigewerkschaften, vor Juli zusätzliches Personal bereitzustellen. Das Innenministerium schließt bislang großflächige Ausnahmen aus, räumt aber ein, die Abläufe zu überprüfen, falls die durchschnittliche Bearbeitungszeit 45 Minuten überschreitet.
Für Reisende bleibt vorerst nur die Vorbereitung: die Vorregistrierung über die Apps der Fluggesellschaften nutzen, die Finger für zuverlässige Abdrücke trocken halten und mit gelegentlichem manuellen Stempeln rechnen, falls lokale Vorgesetzte bei Spitzenzeiten auf das bisherige Verfahren zurückgreifen.
Branchenverbände warnen, dass Spaniens strikte Umsetzung des Systems „zu 100 Prozent“ die Wartezeiten im Juli und August, wenn das Passagieraufkommen seinen Höhepunkt erreicht, noch verschärfen könnte. Billigfluggesellschaften schlagen bereits Alarm wegen der begrenzten Anzahl an Terminals und des geschulten Personals, das Familien durch den fünfstufigen Prozess begleitet. Reise-Risikomanager raten Geschäftsreisenden, bis auf Weiteres drei Stunden Puffer für Flüge nach Spanien einzuplanen und gedruckte Nachweise über Weiterreisen im Schengen-Raum mitzuführen, um die nun automatisch vom EES berechnete 90/180-Tage-Regel einzuhalten.
Auch Versicherer rechnen mit einem Anstieg von Verspätungsansprüchen, einige prüfen bereits explizite EES-Klauseln für die Urlaubssaison 2026. Aus politischer Sicht zeigt der Vorfall die Flexibilität von Artikel 32 der EES-Verordnung: Grenzbehörden dürfen die biometrische Erfassung vorübergehend „pausieren“, wenn Warteschlangen die Sicherheit oder kritische Infrastruktur gefährden. Da Spanien darauf verzichtet, wächst der Druck auf Aena und die Polizeigewerkschaften, vor Juli zusätzliches Personal bereitzustellen. Das Innenministerium schließt bislang großflächige Ausnahmen aus, räumt aber ein, die Abläufe zu überprüfen, falls die durchschnittliche Bearbeitungszeit 45 Minuten überschreitet.
Für Reisende bleibt vorerst nur die Vorbereitung: die Vorregistrierung über die Apps der Fluggesellschaften nutzen, die Finger für zuverlässige Abdrücke trocken halten und mit gelegentlichem manuellen Stempeln rechnen, falls lokale Vorgesetzte bei Spitzenzeiten auf das bisherige Verfahren zurückgreifen.
Quelle: Euro Weekly News