Finnland erwägt weitere Verlängerung des Grenzsicherheitsgesetzes und hält Landgrenze zu Russland geschlossen
Regierung legt Überarbeitung der Aufenthaltserlaubnis für Startup-Unternehmer zur Beratung vor
Migri setzt wegen Sicherheitsbedenken teilweise Aussetzung von Asylentscheidungen für Iraner fort
Neueste Nachrichten
Finnland plant Verlängerung des Grenzsicherheitsgesetzes angesichts anhaltenden migrationsbedingten Drucks durch Russland
Helsinki hat ein Gesetzesvorhaben gestartet, um das vorläufige Grenzsicherheitsgesetz über 2026 hinaus zu verlängern. Begründet wird dies mit der weiterhin hohen Bedrohung durch von Russland gesteuerte Migrantenströme. Die Maßnahme sichert außergewöhnliche Befugnisse, um Landübergänge zu schließen und Asylanträge umzuleiten, was den Güter- und Personenverkehr zwischen den beiden Ländern beeinträchtigt. Mobilitätsverantwortliche sollten sich auf anhaltende Unsicherheiten an der finnisch-russischen Grenze einstellen.
Regierung beruft Sondersitzung ein, um Schutz vor Drohnenbedrohungen zu verstärken
Das finnische Kabinett hielt am 26. Mai eine Sondersitzung ab, um die gesamtgesellschaftliche Vorbereitung auf feindliche Drohnenszenarien zu verstärken. Zu den Maßnahmen gehören die schnellere Einführung von Cell-Broadcast-Warnungen, neue gesetzliche Befugnisse für die Grenzschutzbehörde zur Neutralisierung von Drohnen in Flughafennähe sowie Sicherheitsprotokolle am Arbeitsplatz. Die Initiative soll die Sicherheitskommunikation im Reiseverkehr verbessern und könnte zusätzliche Anforderungen an den Datenaustausch für Fluggesellschaften und Arbeitgeber mit sich bringen.
Helsinki-Vantaa führt „SAR2026“-Großübung durch, um die Zusammenarbeit mehrerer Behörden bei einem Absturz zu testen
Der Flughafen Helsinki-Vantaa führte am 26. Mai die Übung „SAR2026“ durch, bei der Fluggesellschaften, Rettungsdienste, Zoll und Grenzschutz mobilisiert wurden, um die Koordination bei einem größeren Luftfahrtzwischenfall zu testen. Die Übung optimierte die Passagierverfolgung, die medizinische Notfalllogistik und die Notfallverfahren für die Einwanderung – zentrale Elemente für Geschäftsreisende, die den wichtigsten Drehkreuz Finnlands nutzen.
Migri fordert Antragsteller auf, vollständige Unterlagen einzureichen, da E-Mail-Rückstand über 6.000 steigt
Angesichts eines Anstiegs von Kunden-E-Mails veröffentlichte der finnische Migrationsdienst am 26. Mai eine Anleitung, in der Antragsteller für Aufenthaltserlaubnisse aufgefordert werden, vollständige Unterlagen einzureichen und doppelte Anfragen zum Status zu vermeiden. Die Behörde betont, dass unnötige Korrespondenz Ressourcen bindet und die Bearbeitungszeiten verlängert – eine wichtige Information für Arbeitgeber, die mehrere finnische Arbeitserlaubnisfälle verwalten.