
In einem Kundenbulletin vom 26. Mai 2026 gab die finnische Einwanderungsbehörde (Migri) bekannt, dass über 6.000 E-Mails und Online-Nachrichten auf eine Antwort warten. Ähnliche Rückstände betreffen auch die Bearbeitung von Aufenthaltsgenehmigungen aufgrund familiärer Bindungen. Die Behörde appellierte insbesondere an Antragsteller aus dem Arbeitsbereich und an Firmenumzüge, vor der Einreichung alle erforderlichen Dokumente hochzuladen und keine mehrfachen Statusanfragen zu senden. Migri erinnerte daran, dass das Enter Finland-Portal automatische Updates versendet, sobald ein Antrag im Prozess weiterkommt, und dass wiederholte Anrufe oder Eilbitten die Bearbeitung sogar verzögern können, da die Sachbearbeiter Zeit von der Fallbearbeitung für Nachfragen abzweigen müssen. Im Bulletin werden häufig genannte, aber unzureichende Gründe für Eilbitten aufgeführt, wie etwa „fehlende Familienangehörige“ oder ein bald ablaufender Reisepass. Für Personalabteilungen lautet der Rat klar: Investieren Sie von Anfang an Zeit, um vollständige und gut strukturierte Antragsunterlagen zusammenzustellen und nutzen Sie die Dokumentenergänzungsfunktion im Portal statt E-Mails. Arbeitgeber, die mehrere Anträge sponsern, werden ermutigt, Anfragen über zentrale Firmenkonten zu bündeln, um eine zersplitterte Kommunikation zu vermeiden. Migri weist zudem darauf hin, dass identische Nachfragen nur einmal beantwortet werden, sofern sich die Umstände der Antragsteller nicht wesentlich geändert haben. Wer diese Hinweise ignoriert, riskiert längere Bearbeitungszeiten – gerade jetzt, wo Finnland sich auf saisonale Antragsanstiege vor der Juli-Urlaubszeit vorbereitet.
Quelle: Finnish Immigration Service
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