Dreitägiger landesweiter Streik legt belgischen Verkehr lahm
Online-Ankunftsformular „Meine Adresse in Belgien“ wird für Kurzzeitbesucher verpflichtend
EU-Minister verabschieden Tourismuserklärung mit Fokus auf reibungslose grenzüberschreitende Mobilität
Neueste Nachrichten
Brussels Airlines erneuert Buy-on-Board-Menü mit belgischer Marke „Bon“
Am 28. Mai gab Brussels Airlines bekannt, dass ab Juni 2026 die bisherige Partnerschaft mit Foodmaker durch die lokale Marke Bon ersetzt wird, um frische Sandwiches auf europäischen Flügen anzubieten. Die Zusammenarbeit unterstreicht das Engagement der Fluggesellschaft für belgische Lieferanten und verspricht Geschäftsreisenden hochwertigere Buy-on-Board-Optionen.
Jeder Dritte Asylbewerber in Belgien wartet inzwischen mehr als zwei Jahre auf eine Entscheidung
Statistiken vom 27. Mai zeigen, dass 30 % der Asylsuchenden in Belgien mittlerweile mehr als zwei Jahre auf eine Entscheidung warten, wobei die durchschnittliche Bearbeitungszeit 533 Tage beträgt. Der Rückstau belastet die Aufnahmebudgets, erschwert die Einstellung von Geflüchteten durch Unternehmen und wirft Zweifel an Belgiens Fähigkeit auf, den neuen EU-Standard von sechs Monaten einzuhalten, der mit dem Inkrafttreten des Migrationspakts im Juni gilt.
Niederlande verlängern Grenzkontrollen an der belgischen Grenze bis zum 30. September 2026
Die Niederlande haben die vorübergehenden Schengen-Grenzkontrollen zu Belgien bis zum 30. September 2026 verlängert und begründen dies mit Migrations- und Sicherheitsrisiken. Belgische Unternehmen müssen mit längeren Transitzeiten rechnen und sollten ihre grenzüberschreitenden Mitarbeiter darauf hinweisen, Pässe mitzuführen und mit stichprobenartigen Kontrollen zu rechnen. Dieser Schritt verdeutlicht den zunehmenden Druck auf das Prinzip des passfreien Reisens innerhalb der EU.
Schengen-Verschärfung: Schweiz kündigt G7-Kontrollen an, Niederlande und Italien verlängern Grenzkontrollen – Belgische Unternehmen müssen mit Verzögerungen rechnen
Am 27. Mai kündigte die Schweiz an, rund um den G7-Gipfel vom 10. bis 19. Juni zehn Tage lang Grenzkontrollen einzuführen. Gleichzeitig bestätigten die Niederlande und Italien eine längere Verlängerung ihrer eigenen Schengen-Kontrollen. Belgische Exporteure und Pendler über die Grenze müssen im Sommer mit stichprobenartigen Kontrollen, längeren Wartezeiten und möglichen Umleitungskosten rechnen.