
Bei einem Treffen in Brüssel am 28. Mai 2026 haben die EU-Minister für Wettbewerbsfähigkeit und Tourismus unter der belgischen Ratspräsidentschaft einstimmig Schlussfolgerungen mit dem Titel „Aufbau eines nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Tourismus für die Zukunft“ verabschiedet. Der im Dokument 9075/26 festgehaltene Text betont die Notwendigkeit „zuverlässiger, erschwinglicher und ganzjährig verfügbarer Luft-, Land- und Wasserverbindungen“ und fordert eine bessere multimodale Vernetzung sowie integrierte Ticketlösungen, um sowohl Einheimische als auch Besucher zu unterstützen.
Obwohl die Schlussfolgerungen für die gesamte Union gelten, haben sie für Belgien besondere Bedeutung, da der Tourismus dort 6 % des BIP ausmacht und die überlasteten Verkehrsnetze regelmäßig Kritik von Investoren hervorrufen. Der Rat fordert die Mitgliedstaaten auf, den Touristenstrom von überfüllten Stadtzentren wegzulenken, in Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken zu investieren und sicherzustellen, dass die Verkehrsinfrastruktur auch periphere und ländliche Ziele unterstützt.
Für Geschäftsreisemanagement signalisiert das Dokument künftige Förder- und Regulierungsinitiativen – etwa interoperable Ticketsysteme und Anreize für CO2-arme Optionen auf der ersten und letzten Meile –, die Dienstreisen innerhalb der EU neu gestalten könnten. Der Fokus auf die Reduzierung administrativer Hürden und die Vereinfachung der EU-Gesetzgebung passt zu Belgiens eigener Initiative zur Digitalisierung von Einreiseformalitäten.
Die belgische Ratspräsidentschaft (Januar–Juni 2026) begleitete den Text durch die Arbeitsgruppen und ergänzte ihn um Passagen zu Fachkräftemangel und der Bedeutung ganzjähriger Luftverbindungen für Drehkreuze wie Brüssel und Charleroi. Branchenvertreter erwarten im Laufe des Jahres 2026 Folgevorschläge der Europäischen Kommission, die möglicherweise neue Förderprogramme eröffnen, von denen regionale belgische Flughäfen und Tourismusorganisationen für nachhaltige Modernisierungen profitieren können.
Obwohl die Schlussfolgerungen für die gesamte Union gelten, haben sie für Belgien besondere Bedeutung, da der Tourismus dort 6 % des BIP ausmacht und die überlasteten Verkehrsnetze regelmäßig Kritik von Investoren hervorrufen. Der Rat fordert die Mitgliedstaaten auf, den Touristenstrom von überfüllten Stadtzentren wegzulenken, in Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken zu investieren und sicherzustellen, dass die Verkehrsinfrastruktur auch periphere und ländliche Ziele unterstützt.
Für Geschäftsreisemanagement signalisiert das Dokument künftige Förder- und Regulierungsinitiativen – etwa interoperable Ticketsysteme und Anreize für CO2-arme Optionen auf der ersten und letzten Meile –, die Dienstreisen innerhalb der EU neu gestalten könnten. Der Fokus auf die Reduzierung administrativer Hürden und die Vereinfachung der EU-Gesetzgebung passt zu Belgiens eigener Initiative zur Digitalisierung von Einreiseformalitäten.
Die belgische Ratspräsidentschaft (Januar–Juni 2026) begleitete den Text durch die Arbeitsgruppen und ergänzte ihn um Passagen zu Fachkräftemangel und der Bedeutung ganzjähriger Luftverbindungen für Drehkreuze wie Brüssel und Charleroi. Branchenvertreter erwarten im Laufe des Jahres 2026 Folgevorschläge der Europäischen Kommission, die möglicherweise neue Förderprogramme eröffnen, von denen regionale belgische Flughäfen und Tourismusorganisationen für nachhaltige Modernisierungen profitieren können.