DHS zieht „Land verlassen“-Empfehlung für Beschäftigungsbasierte Green-Card-Antragsteller zurück
Das Weiße Haus erwägt den Abzug von CBP-Beamten aus Flughäfen in „Schutzzonen-Städten“, was in der Reisebranche Besorgnis auslöst
USA weitet Ebola-Einreisekontrollen auf acht große Flughäfen aus, während sich der Ausbruch in Bundibugyo ausweitet
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USCIS-Memo zwingt die meisten Green-Card-Antragsteller zur Bearbeitung im Ausland und sorgt für Unsicherheit bei Arbeitgebern
Ein neues USCIS-Richtlinienschreiben stuft die Inlandsanpassung des Status als eine Ausnahme mit Ermessensspielraum ein, nicht als Standardverfahren. Das bedeutet, dass die meisten Green-Card-Antragsteller den Prozess künftig an US-Konsulaten im Ausland abschließen müssen. Trotz beruhigender Aussagen nach Veröffentlichung des Schreibens sind sich Anwälte einig, dass die Regelung eindeutig auch für Inhaber von H-1B- und L-1-Visa gilt. Unternehmen sehen sich nun mit möglichen Projektverzögerungen, zusätzlichen Reisekosten und Engpässen bei Visa-Terminen im Ausland konfrontiert, während Branchenverbände bereits Klagen gegen die Änderung vorbereiten.
DHS erwägt Abzug von Zollpersonal aus „Schutzhafen“-Flughäfen und löst Branchenproteste aus
DHS-Minister Markwayne Mullin hat vorgeschlagen, CBP-Beamte aus Flughäfen in sogenannten Sanctuary-Gebieten abzuziehen. Seiner Ansicht nach sollten Städte, die ICE-Haftbefehle nicht respektieren, nicht von der bundesstaatlichen Einwanderungsabwicklung profitieren. Der Vorschlag, der sich noch in der internen Prüfung befindet, stößt auf heftigen Widerstand von Fluggesellschaften, Flughäfen und der U.S. Travel Association, die warnen, dass dies den internationalen Flugverkehr und Handel stark beeinträchtigen könnte. Teams für globale Mobilität sollten die Entwicklung genau beobachten und gegebenenfalls alternative Routen planen.
USA beschränkt Einreise aus Ebola-betroffenen afrikanischen Ländern; Geschäftsaviatik wird zu Umleitungen aufgefordert
DHS und CDC haben die Einreise der meisten Ausländer, die sich kürzlich in der Demokratischen Republik Kongo, Uganda oder Südsudan aufgehalten haben, wegen eines Ebola-Ausbruchs verboten. US-Bürger und bestimmte Ausnahmekategorien werden an vier Flughäfen einer intensiven Kontrolle unterzogen. Die NBAA warnt Geschäftsflugbetreiber, ihre Flugrouten sorgfältig zu planen, nachdem mindestens eine Firmenmaschine während des Fluges umkehren musste. Die 30-tägige Anordnung erschwert Reisepläne und erhöht die Compliance-Kosten für Unternehmen mit Mitarbeitern in Zentralafrika.
Warteschlangen für Visatermine erreichen neuen Rekord, da mehrere US-Politikänderungen zusammenkommen
Eine investigative Recherche zeigt, dass die Wartezeiten für US-Visainterviews nach einer Reihe von politischen Änderungen auf ein Rekordniveau angestiegen sind – darunter strengere Regeln für Interviewbefreiungen, verpflichtende persönliche Interviews, das Ende der Terminvergabe in Drittstaaten und erweiterte Überprüfungen der sozialen Medien. In Kombination mit der neuen Haltung der USCIS gegen die Bearbeitung von Green-Card-Anträgen im Inland droht der Rückstau Geschäftsreisen und Projektpläne erheblich zu beeinträchtigen, sodass Arbeitgeber deutlich längere Vorlaufzeiten in ihre Mobilitätspläne einplanen müssen.