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Austrian Airlines verlängert Flugaussetzung nach Tel Aviv wegen regionaler Spannungen

Juni 12, 2026
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Austrian Airlines verlängert Flugaussetzung nach Tel Aviv wegen regionaler Spannungen
Austrian Airlines (AUA) gab am späten 11. Juni bekannt, dass alle Flüge zwischen Wien und Tel Aviv mindestens bis zum 15. Juni ausgesetzt bleiben, basierend auf einer aktualisierten Sicherheitsbewertung der Lufthansa Group. Die Fluggesellschaft hatte ursprünglich geplant, den täglichen OS 861/862 Service am 13. Juni wieder aufzunehmen, entschied sich jedoch nach neuen Berichten über Raketenangriffe in der Nähe des Flughafens Ben Gurion für eine weitere 72-stündige Pause. Betroffene Passagiere werden auf Verbindungen über Istanbul, Athen oder Zürich umgebucht; für Reisen bis zum 30. Juni entfällt die Umbuchungsgebühr. Auch Frachtkunden müssen längere Routen in Kauf nehmen, wobei hochwertige Pharma-Lieferungen über Aegean-Drehkreuze umgeleitet werden. Für Mobilitätsplaner in Österreichs boomenden Tech- und Life-Sciences-Branchen – von denen viele F&E-Teams in Israel unterhalten – unterstreicht die Störung die Bedeutung von Multi-Hub-Reiserichtlinien. Unternehmen mit kritischen Projekten aktivieren Notfallpläne wie verlängerte Homeoffice-Regelungen und Visa für alternative Standorte wie Zypern. Reise-Risikoberater weisen darauf hin, dass die Versicherung für Reiseausfälle weiterhin greift, da die Aussetzung von der Fluggesellschaft und nicht von der Regierung veranlasst wurde. Mitarbeiter, die sich bereits in Israel aufhalten, sollten die Hinweise des österreichischen Außenministeriums beachten; eine Warnstufe 3 („hohes Sicherheitsrisiko“) für Zentralisrael bleibt bestehen. AUA prüft die Strecke fortlaufend gemeinsam mit österreichischen und israelischen Behörden; ein eingeschränkter Flugbetrieb könnte ab dem 16. Juni wieder starten, sofern sich die Sicherheitslage stabilisiert. Firmenkunden werden 48 Stunden im Voraus über die DirectConnect API der Airline informiert.
Quelle: ORF Wien

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