
Das österreichische Innenministerium nutzte eine Pressekonferenz am 12. Juni, um den ersten Sicherheitsbudgetplan des Landes seit Inkrafttreten des EU-Pakts zu Migration und Asyl am selben Tag vorzustellen. Der Doppeljahreshaushalt sieht für 2027 4,09 Milliarden Euro und für 2028 4,1 Milliarden Euro vor. Dabei bleiben jährlich 1.400 neue Polizeistellen erhalten, zudem werden moderne Ausrüstung, Terrorismusprävention und Cyber-Sicherheitsmaßnahmen finanziert. Innenminister Gerhard Karner bezeichnete den Ausgabenplan als Doppelstrategie: „Investition in Sicherheit, Einsparungen im Asylbereich.“
Behörden betonten, dass die Zahl der irregulären Grenzübertritte an Österreichs Ostgrenzen auf ein historisches Tief gesunken ist – letzte Woche wurden im Burgenland nur 15 Fälle registriert. Dies ermöglicht eine Kürzung des Asyl- und Integrationsbudgets um rund 20 Prozent. Für Fachkräfte im Bereich globale Mobilität ist vor allem interessant, wie Wien die drei Säulen des EU-Pakts umsetzen will: Grenzkontrollen an den Außengrenzen, beschleunigte Verfahren bei offensichtlich unbegründeten Asylanträgen und verschärfte Rückführungsregeln.
Der Flughafen Wien (VIE) wird sogenannte „Grenzverfahrenszonen“ pilotieren, in denen Drittstaatsangehörige mit geringen Schutzchancen vor der Einreise bearbeitet werden – ein Konzept, das auch an den Landgrenzen zu Ungarn und Slowenien geplant ist. Das Ministerium bestätigte, dass die Kontingente für Familienzusammenführungen – die bereits von 613 Einreisen (Januar–Mai 2025) auf 47 im gleichen Zeitraum 2026 reduziert wurden – gesetzlich gedeckelt werden. Zudem werden die Auflagen für Migranten, die nicht bei Rückkehrberatungen mitwirken, verschärft.
Geschäftsreisende bleiben von den meisten asylbezogenen Kontrollen ausgenommen, doch Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen, müssen mit strengeren Identitätsprüfungen an Flughäfen und längeren Bearbeitungszeiten für Aufenthaltsgenehmigungen von Angehörigen rechnen. Für internationale HR-Teams ist die Botschaft zwiespältig: Ein schlankeres Asylsystem könnte Kapazitäten für die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen freisetzen, doch verstärkte biometrische Kontrollen (Eurodac erfasst nun Fingerabdrücke ab sechs Jahren) und strengere Meldepflichten erfordern eine genauere Einhaltung der Vorschriften. Experten raten, für Arbeitserlaubnis-Termine im dritten Quartal mehr Zeit einzuplanen, da Migrationsbeamte für Schulungen zum EU-Pakt umgeschult werden.
Behörden betonten, dass die Zahl der irregulären Grenzübertritte an Österreichs Ostgrenzen auf ein historisches Tief gesunken ist – letzte Woche wurden im Burgenland nur 15 Fälle registriert. Dies ermöglicht eine Kürzung des Asyl- und Integrationsbudgets um rund 20 Prozent. Für Fachkräfte im Bereich globale Mobilität ist vor allem interessant, wie Wien die drei Säulen des EU-Pakts umsetzen will: Grenzkontrollen an den Außengrenzen, beschleunigte Verfahren bei offensichtlich unbegründeten Asylanträgen und verschärfte Rückführungsregeln.
Der Flughafen Wien (VIE) wird sogenannte „Grenzverfahrenszonen“ pilotieren, in denen Drittstaatsangehörige mit geringen Schutzchancen vor der Einreise bearbeitet werden – ein Konzept, das auch an den Landgrenzen zu Ungarn und Slowenien geplant ist. Das Ministerium bestätigte, dass die Kontingente für Familienzusammenführungen – die bereits von 613 Einreisen (Januar–Mai 2025) auf 47 im gleichen Zeitraum 2026 reduziert wurden – gesetzlich gedeckelt werden. Zudem werden die Auflagen für Migranten, die nicht bei Rückkehrberatungen mitwirken, verschärft.
Geschäftsreisende bleiben von den meisten asylbezogenen Kontrollen ausgenommen, doch Unternehmen, die Mitarbeiter verlegen, müssen mit strengeren Identitätsprüfungen an Flughäfen und längeren Bearbeitungszeiten für Aufenthaltsgenehmigungen von Angehörigen rechnen. Für internationale HR-Teams ist die Botschaft zwiespältig: Ein schlankeres Asylsystem könnte Kapazitäten für die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen freisetzen, doch verstärkte biometrische Kontrollen (Eurodac erfasst nun Fingerabdrücke ab sechs Jahren) und strengere Meldepflichten erfordern eine genauere Einhaltung der Vorschriften. Experten raten, für Arbeitserlaubnis-Termine im dritten Quartal mehr Zeit einzuplanen, da Migrationsbeamte für Schulungen zum EU-Pakt umgeschult werden.
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