
Am Rande des Ministertreffens in Nikosia haben Litauens Migrationsbehörde und das zyprische Ministerium für Migration und internationalen Schutz eine bilaterale Vereinbarung unterzeichnet, wonach Vilnius 58 Schutzberechtigte aus überfüllten zyprischen Aufnahmezentren aufnehmen wird. Das am 12. Juni unterzeichnete Memorandum ist eine der ersten konkreten Anwendungen des ständigen Solidaritätsmechanismus des Migrations- und Asylpakts, der es jedem Mitgliedstaat ermöglicht, entweder Migranten umzusiedeln oder finanziell beizutragen.
Laut der Vereinbarung übernimmt Zypern die administrative Bearbeitung, medizinische Untersuchungen und Übersetzungsdienste vor der Abreise, während Litauen die anschließende Integrationsunterstützung im Wert von 1,14 Millionen Euro übernimmt. Litauische Vertreter betonten, dass ihr Land den „hybriden Migrationsdruck“ angesichts der Belarus-Route versteht und die Umsiedlung als verantwortungsvolle Alternative zu reinen Geldzahlungen sieht.
Für Zypern entlastet die Vereinbarung das Aufnahmezentrum Pournara und zeigt, dass auch kleinere EU-Staaten auf konkrete Hilfe zählen können. Zudem schafft sie eine operative Vorlage – gemeinsame Fallakten, Logistik für Charterflüge und Nachbetreuung – die andere Solidaritätspartner übernehmen können, wie Ioannides in seiner Abschlussrede hervorhob.
Unternehmensprogramme zur Umsiedlung sollten beachten, dass anerkannte Flüchtlinge, die im Rahmen von EU-Solidaritätsmaßnahmen umgesiedelt werden, dieselben Arbeitsmarktzugangsrechte wie Einheimische im Aufnahmeland erhalten. Das eröffnet neue Rekrutierungsmöglichkeiten für litauische Arbeitgeber, während zyprische Personalabteilungen die Umsiedlung als Beleg für geringere Überbelegung der Lager und schnellere Bearbeitung der verbleibenden Anträge nutzen können.
Laut der Vereinbarung übernimmt Zypern die administrative Bearbeitung, medizinische Untersuchungen und Übersetzungsdienste vor der Abreise, während Litauen die anschließende Integrationsunterstützung im Wert von 1,14 Millionen Euro übernimmt. Litauische Vertreter betonten, dass ihr Land den „hybriden Migrationsdruck“ angesichts der Belarus-Route versteht und die Umsiedlung als verantwortungsvolle Alternative zu reinen Geldzahlungen sieht.
Für Zypern entlastet die Vereinbarung das Aufnahmezentrum Pournara und zeigt, dass auch kleinere EU-Staaten auf konkrete Hilfe zählen können. Zudem schafft sie eine operative Vorlage – gemeinsame Fallakten, Logistik für Charterflüge und Nachbetreuung – die andere Solidaritätspartner übernehmen können, wie Ioannides in seiner Abschlussrede hervorhob.
Unternehmensprogramme zur Umsiedlung sollten beachten, dass anerkannte Flüchtlinge, die im Rahmen von EU-Solidaritätsmaßnahmen umgesiedelt werden, dieselben Arbeitsmarktzugangsrechte wie Einheimische im Aufnahmeland erhalten. Das eröffnet neue Rekrutierungsmöglichkeiten für litauische Arbeitgeber, während zyprische Personalabteilungen die Umsiedlung als Beleg für geringere Überbelegung der Lager und schnellere Bearbeitung der verbleibenden Anträge nutzen können.