
Ein nächtlicher Kompromiss im US-Kongress sichert dem Heimatschutzministerium (DHS) 85 Milliarden US-Dollar zu, darunter Mittel für CBP, USCIS und ICE, und gewährleistet die vollständige Finanzierung der Behörden bis zum 30. September 2026. Die Maßnahme, die an ein ergänzendes Grenzsicherheitsgesetz angehängt ist, verhindert drohende Kurzarbeit, die Global Entry-Anmeldungen, Visumsprüfungen und I-9-Kontrollen hätte verzögern können. Wichtige Posten umfassen 250 Millionen US-Dollar zur Aufstockung des konsularischen Personals im Ausland, 120 Millionen US-Dollar für zusätzliche USCIS-Beamte zur Bearbeitung von Rückständen sowie 80 Millionen US-Dollar für CBP-Kioske zur Anmeldung bei Ankunft – eine Finanzierung, die die Wartezeiten für Global Entry-Interviews, die in großen Zentren derzeit durchschnittlich sechs Monate betragen, verkürzen soll. Das Gesetz sieht zudem Rücklagen vor, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, falls sich Rechtsstreitigkeiten über die DHS-Schließung (bei der bestimmte Programme Anfang des Jahres kurzzeitig ausgesetzt waren) hinziehen. Arbeitgeber können somit mit einer stabilen Bearbeitungszeit für Premiumverfahren und L-1-Besuche bis mindestens zum nächsten Haushaltszyklus rechnen. Branchenvertreter begrüßten die Planungssicherheit, wiesen jedoch darauf hin, dass keine neuen Visakontingente enthalten sind – eine Entlastung für überlastete Green-Card-Kategorien muss daher auf eine separate Einwanderungsreform warten.
Quelle: National Immigration Forum
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