
In einem dramatischen Einsatz des Haushaltsabstimmungsprozesses verabschiedeten die republikanischen Kongressabgeordneten am 10. Juni den „Secure America Act“, den Präsident Trump unterzeichnete. Damit werden bis zum Haushaltsjahr 2029 zusätzliche 69,5 Milliarden US-Dollar in Immigration and Customs Enforcement (ICE) und Customs and Border Protection (CBP) investiert. Eine Analyse vom 12. Juni des Washington Office on Latin America (WOLA) zeigt, dass das Gesetz die beiden Behörden effektiv von der üblichen jährlichen Kontrolle ausnimmt, ihnen über fünf Jahre ein Budget von einer Viertel Billion Dollar sichert und viele menschenrechtliche Berichtspflichten ausklammert.
Für Programme im Bereich globale Mobilität und grenzüberschreitenden Handel hat das mehrere Folgen: Erstens dürften die CBP-Ressourcen für die Besetzung von Grenzübergängen – einschließlich Vorabkontrollstellen und Trusted-Traveler-Anmeldestellen – steigen, was einige Geschäftsreiseinspektionen beschleunigen könnte, während die Durchsetzung an anderen Stellen verschärft wird. Zweitens werden Milliarden für Grenzmauerprojekte und Überwachungstechnologien den Ausbau in sensiblen Gebieten wie dem Big Bend Nationalpark in Texas vorantreiben, was zu Umwelt- und Eigentumsrechtsstreitigkeiten führen kann, die grenzüberschreitende Lieferketten behindern.
Der Ausbau von Haftkapazitäten steht ebenfalls bevor. ICE-Einrichtungen, die bereits wegen Überfüllung und unzureichender medizinischer Versorgung kritisiert werden, sollen mit „Mega-Lagern“ und Zeltstädten wie Camp East Montana erweitert werden. Sicherheitsteams in Unternehmen müssen ihre Fürsorgepflichtpläne für Mitarbeiter überprüfen, die unter die breit gefassten „beschleunigten Abschiebungs“-Regeln der Regierung fallen könnten.
Schließlich schwächt die vorgezogene Finanzierung die Einflussmöglichkeiten künftiger Kongresse, Reformen wie verbesserte medizinische Standards, Bodycam-Pflichten oder mehr Datentransparenz durchzusetzen. Interessenvertretungen warnen, dass ohne jährliche Haushaltsabstimmungen Unternehmen weniger Chancen haben, Gesetzgeber zu effizienteren und reisefreundlicheren Grenzmanagement-Politiken zu bewegen.
Handlungsempfehlungen: Unternehmen mit hohem grenzüberschreitendem Personalverkehr sollten (1) die CBP-Personalzuweisungen an ihren wichtigsten Grenzübergängen beobachten, (2) sich mit Handels- und Reisekoalitionen zu bevorstehenden Umsetzungsregeln austauschen und (3) Kunden und Entsandte auf verstärkte Kontrollen an und zwischen US-Grenzen vorbereiten.
Für Programme im Bereich globale Mobilität und grenzüberschreitenden Handel hat das mehrere Folgen: Erstens dürften die CBP-Ressourcen für die Besetzung von Grenzübergängen – einschließlich Vorabkontrollstellen und Trusted-Traveler-Anmeldestellen – steigen, was einige Geschäftsreiseinspektionen beschleunigen könnte, während die Durchsetzung an anderen Stellen verschärft wird. Zweitens werden Milliarden für Grenzmauerprojekte und Überwachungstechnologien den Ausbau in sensiblen Gebieten wie dem Big Bend Nationalpark in Texas vorantreiben, was zu Umwelt- und Eigentumsrechtsstreitigkeiten führen kann, die grenzüberschreitende Lieferketten behindern.
Der Ausbau von Haftkapazitäten steht ebenfalls bevor. ICE-Einrichtungen, die bereits wegen Überfüllung und unzureichender medizinischer Versorgung kritisiert werden, sollen mit „Mega-Lagern“ und Zeltstädten wie Camp East Montana erweitert werden. Sicherheitsteams in Unternehmen müssen ihre Fürsorgepflichtpläne für Mitarbeiter überprüfen, die unter die breit gefassten „beschleunigten Abschiebungs“-Regeln der Regierung fallen könnten.
Schließlich schwächt die vorgezogene Finanzierung die Einflussmöglichkeiten künftiger Kongresse, Reformen wie verbesserte medizinische Standards, Bodycam-Pflichten oder mehr Datentransparenz durchzusetzen. Interessenvertretungen warnen, dass ohne jährliche Haushaltsabstimmungen Unternehmen weniger Chancen haben, Gesetzgeber zu effizienteren und reisefreundlicheren Grenzmanagement-Politiken zu bewegen.
Handlungsempfehlungen: Unternehmen mit hohem grenzüberschreitendem Personalverkehr sollten (1) die CBP-Personalzuweisungen an ihren wichtigsten Grenzübergängen beobachten, (2) sich mit Handels- und Reisekoalitionen zu bevorstehenden Umsetzungsregeln austauschen und (3) Kunden und Entsandte auf verstärkte Kontrollen an und zwischen US-Grenzen vorbereiten.
Quelle: WOLA Border Update