
Spät am 12. Juni rief die US-Botschaft in Bagdad amerikanische Staatsbürger dazu auf, „erhöhte Wachsamkeit“ angesichts der sich schnell verschlechternden Sicherheitslage in der Region zu wahren. Die Warnung weist darauf hin, dass kommerzielle Flüge kurzfristig ausgesetzt werden könnten, und empfiehlt Reisenden, Notfallpläne für eine Evakuierung auf dem Landweg oder das Verbleiben an Ort und Stelle bereit zu halten. Angesichts der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die mit einem Rekord an US- und internationalen Besuchern in die Region zieht, erinnert die Mitteilung Unternehmen daran, dass die Fürsorgepflicht gegenüber entsandten Mitarbeitern und Kurzzeitreisenden in Hochrisikogebieten gilt. Mobility-Manager sollten sicherstellen, dass Mitarbeiter im Irak im STEP-Programm registriert sind und dass ihre Reisepässe sowie irakischen Aufenthaltserlaubnisse gültig bleiben, falls eine Notfallausreise erforderlich wird. Fluggesellschaften, die den Flughafen Bagdad anfliegen, haben ihre Flugpläne bislang nicht geändert, doch mehrere Anbieter gewährten letzte Woche Ticketänderungen ohne Gebühren, nachdem es vereinzelt Drohnenangriffe in der Nähe von Ölinfrastrukturen gab. Die Prämien für Kriegsrisikoversicherungen bei Charterflügen nach Basra sind laut Lloyd’s-Marktdaten seit Mai bereits um 15 Prozent gestiegen. Organisationen mit kritischem Personal im Irak sollten Evakuierungspläne proben, medizinische Evakuierungsversicherungen überprüfen und redundante Kommunikationswege einrichten, da die Unterstützungskapazitäten der Botschaft bei Straßensperrungen oder Luftraumschließungen eingeschränkt sein könnten.
Quelle: Xinhua
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