
Die Verkehrsgewerkschaften FILT-CGIL, FIT-CISL, UIL Trasporti, FAISA-CISAL und USB führten am Montag, den 15. Juni, in Bologna einen achtstündigen Streik durch, der den Großteil der städtischen und vorstädtischen Buslinien von Tper zwischen 08:30 und 16:30 lahmlegte. Die Arbeitsniederlegung, die auch das Personal des Marconi Express einschloss – der Einschienenbahn, die den Bahnhof Bologna Centrale mit dem internationalen Flughafen verbindet –, wurde nach einem Angriff auf einen Fahrer am Wochenende ausgerufen.
Obwohl während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten ein Mindestbetrieb aufrechterhalten wurde, bildeten sich lange Warteschlangen vor Taxiständen und Abholpunkten für Fahrgemeinschaften. Der Flughafenbetreiber AdB riet den Passagieren, mindestens zwei Stunden mehr Zeit einzuplanen und regionale Bahnverbindungen wie die Trenitalia „Frecce“-Züge nach Mailand oder Florenz mit Anschlussflügen in Betracht zu ziehen.
Für Geschäftsreisende war die Störung besonders gravierend, da die Bologna Fiere diese Woche eine bedeutende Konferenz der Automobilzuliefererbranche ausrichtet. Mehrere Aussteller berichteten von verspäteten Standlieferungen und dem Ausbleiben internationaler Delegierter, die Anschlussflüge verpasst hatten. Auch Kurierdienste warnten vor Verzögerungen bei Expresslieferungen, die auf den Einschienenbahnverkehr für Just-in-Time-Lieferungen biomedizinischer Produkte aus dem lokalen Mirandola-Cluster angewiesen sind.
Nach den italienischen Regeln von 2015 für Streiks in essenziellen öffentlichen Diensten kann die Präfektur nur dann einstweilige Verfügungen erlassen, wenn die Vorankündigung weniger als zehn Tage beträgt – somit entsprach der Streik am Montag vollständig den gesetzlichen Vorgaben. Die Tper-Geschäftsleitung verurteilte die Gewalt gegen das Personal, argumentierte jedoch, dass ein längerer Arbeitsausstand dem Image der Stadt vor der geschäftigen Sommersaison schade.
Reisende mit geplanten Verbindungen über Bologna in den nächsten zwei Wochen sollten den nationalen Streikkalender im Auge behalten, da die Gewerkschaften mit weiteren Aktionen drohten, falls die Sicherheitsmaßnahmen in den Bussen nicht verstärkt werden.
Obwohl während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten ein Mindestbetrieb aufrechterhalten wurde, bildeten sich lange Warteschlangen vor Taxiständen und Abholpunkten für Fahrgemeinschaften. Der Flughafenbetreiber AdB riet den Passagieren, mindestens zwei Stunden mehr Zeit einzuplanen und regionale Bahnverbindungen wie die Trenitalia „Frecce“-Züge nach Mailand oder Florenz mit Anschlussflügen in Betracht zu ziehen.
Für Geschäftsreisende war die Störung besonders gravierend, da die Bologna Fiere diese Woche eine bedeutende Konferenz der Automobilzuliefererbranche ausrichtet. Mehrere Aussteller berichteten von verspäteten Standlieferungen und dem Ausbleiben internationaler Delegierter, die Anschlussflüge verpasst hatten. Auch Kurierdienste warnten vor Verzögerungen bei Expresslieferungen, die auf den Einschienenbahnverkehr für Just-in-Time-Lieferungen biomedizinischer Produkte aus dem lokalen Mirandola-Cluster angewiesen sind.
Nach den italienischen Regeln von 2015 für Streiks in essenziellen öffentlichen Diensten kann die Präfektur nur dann einstweilige Verfügungen erlassen, wenn die Vorankündigung weniger als zehn Tage beträgt – somit entsprach der Streik am Montag vollständig den gesetzlichen Vorgaben. Die Tper-Geschäftsleitung verurteilte die Gewalt gegen das Personal, argumentierte jedoch, dass ein längerer Arbeitsausstand dem Image der Stadt vor der geschäftigen Sommersaison schade.
Reisende mit geplanten Verbindungen über Bologna in den nächsten zwei Wochen sollten den nationalen Streikkalender im Auge behalten, da die Gewerkschaften mit weiteren Aktionen drohten, falls die Sicherheitsmaßnahmen in den Bussen nicht verstärkt werden.
Quelle: StrikeTracker & Tper
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