
Die Grenzbehörden in Melilla haben die bisherige Pflicht für marokkanische Einwohner der spanischen Enklave abgeschafft, bei der Einreise auf die marokkanische Seite manuell einen Passstempel zu erhalten. Stattdessen wird nun ein elektronisches Überprüfungssystem eingesetzt. Die Maßnahme, die am 15. Juni angekündigt und bereits am Grenzübergang Beni Enzar umgesetzt wurde, soll Staus reduzieren, da die Operación Paso del Estrecho in vollem Gange ist. Die Reisepässe werden jetzt gescannt und mit einer gemeinsamen spanisch-marokkanischen Datenbank abgeglichen; Ein- und Ausreiseregistrierungen werden digital gespeichert, was dem EU-weiten Trend zu „intelligenten Grenzen“ entspricht.
Behörden zufolge soll der Wegfall des physischen Stempels die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Fahrzeugspur um zwei Minuten verkürzen – ein erheblicher Gewinn, wenn in Spitzenstunden mehr als 5.000 Passagiere die Grenze passieren. Für Grenzpendler und Kleinhändler entfällt zudem das Risiko, dass der Pass mitten in der Saison voll ist, was bisher teure Ersatzpässe nötig machte. Spanische Arbeitgeber, die täglich Personal zwischen Melilla und Nador pendeln lassen, erwarten dadurch reibungslosere Abläufe und weniger unerwartete Verzögerungen.
Rechtsexperten weisen jedoch darauf hin, dass trotz des Wegfalls des Stempels die Grenzübertrittsdaten weiterhin an die Einwanderungssysteme beider Länder gemeldet werden. Überziehungen der Aufenthaltsdauer oder Zollverstöße lösen weiterhin Warnungen und mögliche Bußgelder aus. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass „digital“ nicht „unsichtbar“ bedeutet.
Der Pilotversuch gilt nur für marokkanische Einwohner mit Melilla-Aufenthaltskarte. Spanier, EU-Bürger und andere Drittstaatsangehörige erhalten weiterhin physische Schengen-Stempel, bis im Oktober das EU-weite Ein- und Ausreisesystem verpflichtend eingeführt wird.
Behörden zufolge soll der Wegfall des physischen Stempels die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Fahrzeugspur um zwei Minuten verkürzen – ein erheblicher Gewinn, wenn in Spitzenstunden mehr als 5.000 Passagiere die Grenze passieren. Für Grenzpendler und Kleinhändler entfällt zudem das Risiko, dass der Pass mitten in der Saison voll ist, was bisher teure Ersatzpässe nötig machte. Spanische Arbeitgeber, die täglich Personal zwischen Melilla und Nador pendeln lassen, erwarten dadurch reibungslosere Abläufe und weniger unerwartete Verzögerungen.
Rechtsexperten weisen jedoch darauf hin, dass trotz des Wegfalls des Stempels die Grenzübertrittsdaten weiterhin an die Einwanderungssysteme beider Länder gemeldet werden. Überziehungen der Aufenthaltsdauer oder Zollverstöße lösen weiterhin Warnungen und mögliche Bußgelder aus. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass „digital“ nicht „unsichtbar“ bedeutet.
Der Pilotversuch gilt nur für marokkanische Einwohner mit Melilla-Aufenthaltskarte. Spanier, EU-Bürger und andere Drittstaatsangehörige erhalten weiterhin physische Schengen-Stempel, bis im Oktober das EU-weite Ein- und Ausreisesystem verpflichtend eingeführt wird.
Quelle: El Faro de Melilla
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Spanien.Mehr von Spanien
Alle anzeigen
Ryanair verschärft Streit um spanische Flughafengebühren und warnt vor weiteren Kapazitätskürzungen
Spanien verzeichnet kurz vor Ablauf der Frist einen Ansturm von 900.000 Anträgen bei außergewöhnlicher Legalisierungskampagne