
Am Freitag, dem 12. Juni, kam es an Europas fünf verkehrsreichsten Flughäfen zu über 1.200 Flugverspätungen und 73 Annullierungen – die Auswirkungen sind bereits auf den spanischen Strecken spürbar. Laut Flugverfolgungsdaten von Eurocontrol führten Staus an Heathrow, Amsterdam Schiphol und Paris Charles de Gaulle zu Verzögerungen bei Flugzeugrotationen, die sich bis in die frühen Morgenstunden des 13. Juni auf Málaga, Alicante, Palma und Madrid auswirkten. Diese Warnung trifft genau zum Beginn der Hochsaison an spanischen Flughäfen und während die neue EU-Grenzkontrolltechnologie (Entry/Exit System, EES) noch eingeführt wird.
Für Unternehmen, die Personal zwischen Spanien und Nordeuropa verlegen, hat dies doppelte Folgen: Zum einen können durch die Dienstzeitbegrenzungen der Crews morgendliche Verspätungen in London zu abendlichen Flugausfällen auf Spanien-Strecken führen; zum anderen sorgen die Passkontrollen für Nicht-Schengen-Reisende bei Flügen zwischen Großbritannien und Spanien für zusätzliche Engpässe. Reiseverantwortliche empfehlen daher, für Remote-Arbeiter und Kurzzeitentsandte frühere Abflüge zu buchen oder mindestens drei Stunden Puffer für Anschlussflüge einzuplanen.
Der spanische Flughafenbetreiber Aena verzeichnete im April 28,3 Millionen Passagiere – ein Plus von 3,7 % im Jahresvergleich – und die Terminalkapazitäten sind nahezu ausgelastet. Eurocontrols aktueller Sommerbericht nennt die Kontrollzentren in Barcelona und der Region Madrid als besonders belastete Knotenpunkte im Netzwerk. Sollten die Luftverkehrsbeschränkungen anhalten, könnte die Pünktlichkeit schnell leiden, was Exporteure, die auf Fracht im Frachtraum angewiesen sind, sowie multinationale Unternehmen mit wöchentlichen Pendelflügen hart treffen würde.
Reisende können das Risiko minimieren, indem sie Flug-Tracking-Apps nutzen, sich für Benachrichtigungen der Airlines anmelden und bei Abflügen nach Großbritannien frühzeitig am Flughafen erscheinen, da hier eine zusätzliche Passkontrolle erfolgt. Im Falle von Störungen garantieren die EU-Verordnung 261/2004 und die entsprechenden Regelungen der britischen Luftfahrtbehörde Betreuung und in manchen Fällen Entschädigungen – wobei außergewöhnliche Umstände wie Luftverkehrsbeschränkungen die Airlines von der Zahlungspflicht befreien können. Wichtig ist, Bordkarten, Verspätungsmitteilungen und Belege aufzubewahren, um Ansprüche geltend machen zu können.
Kurz gesagt: Unternehmen sollten sich auf einen turbulenten Sommer einstellen und ihre Mobilitätsrichtlinien entsprechend anpassen.
Für Unternehmen, die Personal zwischen Spanien und Nordeuropa verlegen, hat dies doppelte Folgen: Zum einen können durch die Dienstzeitbegrenzungen der Crews morgendliche Verspätungen in London zu abendlichen Flugausfällen auf Spanien-Strecken führen; zum anderen sorgen die Passkontrollen für Nicht-Schengen-Reisende bei Flügen zwischen Großbritannien und Spanien für zusätzliche Engpässe. Reiseverantwortliche empfehlen daher, für Remote-Arbeiter und Kurzzeitentsandte frühere Abflüge zu buchen oder mindestens drei Stunden Puffer für Anschlussflüge einzuplanen.
Der spanische Flughafenbetreiber Aena verzeichnete im April 28,3 Millionen Passagiere – ein Plus von 3,7 % im Jahresvergleich – und die Terminalkapazitäten sind nahezu ausgelastet. Eurocontrols aktueller Sommerbericht nennt die Kontrollzentren in Barcelona und der Region Madrid als besonders belastete Knotenpunkte im Netzwerk. Sollten die Luftverkehrsbeschränkungen anhalten, könnte die Pünktlichkeit schnell leiden, was Exporteure, die auf Fracht im Frachtraum angewiesen sind, sowie multinationale Unternehmen mit wöchentlichen Pendelflügen hart treffen würde.
Reisende können das Risiko minimieren, indem sie Flug-Tracking-Apps nutzen, sich für Benachrichtigungen der Airlines anmelden und bei Abflügen nach Großbritannien frühzeitig am Flughafen erscheinen, da hier eine zusätzliche Passkontrolle erfolgt. Im Falle von Störungen garantieren die EU-Verordnung 261/2004 und die entsprechenden Regelungen der britischen Luftfahrtbehörde Betreuung und in manchen Fällen Entschädigungen – wobei außergewöhnliche Umstände wie Luftverkehrsbeschränkungen die Airlines von der Zahlungspflicht befreien können. Wichtig ist, Bordkarten, Verspätungsmitteilungen und Belege aufzubewahren, um Ansprüche geltend machen zu können.
Kurz gesagt: Unternehmen sollten sich auf einen turbulenten Sommer einstellen und ihre Mobilitätsrichtlinien entsprechend anpassen.
Quelle: Euro Weekly News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Spanien.Mehr von Spanien
Alle anzeigen
1.225 Verspätungen an europäischen Flughäfen lösen Sommerwarnung für Reisende nach Spanien aus
Andalusien steht kurz davor, zur Vorreiterregion für das EU-Modell der „Schnellabschiebungen“ zu werden