
Einwanderungs-, Flüchtlings- und Staatsbürgerschaftsbehörde Kanada (IRCC) vollzog eine überraschende Kehrtwende in einer Angelegenheit, die Tausende sogenannte „verlorene Kanadier“ verunsicherte. Nur eine Woche nachdem Dutzende neue Staatsbürger durch Abstammung aufgefordert wurden, ihre kürzlich ausgestellten Staatsbürgerschaftsnachweise zurückzusenden, bestätigte die Behörde am Montag (22. Juni), dass der Rückruf ausgesetzt wurde und die Dokumente wieder gültig sind.
Die Kontroverse begann, als IRCC-Mitarbeiter bei der Überprüfung von rund 4.100 Akten Unregelmäßigkeiten in einigen Anträgen unter dem Gesetzesentwurf C-3 feststellten – der 2025 verabschiedeten Änderung, die endlich Menschen, die vor dem 15. Dezember 2025 geboren wurden und eine ununterbrochene kanadische Abstammung nachweisen können, die Staatsbürgerschaft gewährte. Automatisch generierte Briefe forderten die Rückgabe der Zertifikate, und E-Mails warnten, dass bereits ausgestellte kanadische Pässe auf Basis dieser Zertifikate annulliert würden.
Einwanderungsanwälte bezeichneten diesen plötzlichen Schritt als „rechtliches Vakuum“ für neue Staatsbürger – viele davon in den USA ansässig –, die bereits Häuser verkauft, Kinder in kanadische Schulen eingeschrieben oder Umzugspläne gemacht hatten. IRCC erklärte nun, die Rückrufbriefe „hätten nicht verschickt werden dürfen“ und dass nur Akten mit eindeutigen Betrugsnachweisen weiter geprüft werden.
Bestehende Zertifikate und Passanträge bleiben gültig, während die Behörde eine Einzelfallprüfung zur Echtheit der genealogischen Unterlagen durchführt. Offizielle betonten, dass Websites wie Ancestry.ca zwar nützliche Ausgangspunkte sein können, aber primäre, authentifizierte Dokumente – Geburts-, Heirats- und Volkszählungsunterlagen – weiterhin der Goldstandard sind.
Für Fachleute im Bereich Mobilität ist der Vorfall eine Warnung: Expat-Mitarbeiter und deren Angehörige, die sich auf kanadische Abstammungsansprüche berufen, sollten mehrere Dokumentationsschichten sichern und irreversible Reise- oder Umzugsschritte vermeiden, bis IRCC eine endgültige Bestätigung erteilt hat. Globale Arbeitgeber werden zudem daran erinnert, dass neu eingebürgerte Kanadier mit Verzögerungen bei der Passausstellung rechnen müssen, solange der Rückstau abgearbeitet wird; eine Notfallplanung für grenzüberschreitende Einsätze ist ratsam.
Langfristig könnte der Rückzieher Ottawas die Forderungen nach einem vollständig digitalen, manipulationssicheren Staatsbürgerschaftsregister und klareren Service-Standards beschleunigen – Reformen, die Mobilitätsmanager seit Jahren anstreben, um den Onboarding-Prozess für kanadische Mitarbeiter im Ausland zu erleichtern.
Die Kontroverse begann, als IRCC-Mitarbeiter bei der Überprüfung von rund 4.100 Akten Unregelmäßigkeiten in einigen Anträgen unter dem Gesetzesentwurf C-3 feststellten – der 2025 verabschiedeten Änderung, die endlich Menschen, die vor dem 15. Dezember 2025 geboren wurden und eine ununterbrochene kanadische Abstammung nachweisen können, die Staatsbürgerschaft gewährte. Automatisch generierte Briefe forderten die Rückgabe der Zertifikate, und E-Mails warnten, dass bereits ausgestellte kanadische Pässe auf Basis dieser Zertifikate annulliert würden.
Einwanderungsanwälte bezeichneten diesen plötzlichen Schritt als „rechtliches Vakuum“ für neue Staatsbürger – viele davon in den USA ansässig –, die bereits Häuser verkauft, Kinder in kanadische Schulen eingeschrieben oder Umzugspläne gemacht hatten. IRCC erklärte nun, die Rückrufbriefe „hätten nicht verschickt werden dürfen“ und dass nur Akten mit eindeutigen Betrugsnachweisen weiter geprüft werden.
Bestehende Zertifikate und Passanträge bleiben gültig, während die Behörde eine Einzelfallprüfung zur Echtheit der genealogischen Unterlagen durchführt. Offizielle betonten, dass Websites wie Ancestry.ca zwar nützliche Ausgangspunkte sein können, aber primäre, authentifizierte Dokumente – Geburts-, Heirats- und Volkszählungsunterlagen – weiterhin der Goldstandard sind.
Für Fachleute im Bereich Mobilität ist der Vorfall eine Warnung: Expat-Mitarbeiter und deren Angehörige, die sich auf kanadische Abstammungsansprüche berufen, sollten mehrere Dokumentationsschichten sichern und irreversible Reise- oder Umzugsschritte vermeiden, bis IRCC eine endgültige Bestätigung erteilt hat. Globale Arbeitgeber werden zudem daran erinnert, dass neu eingebürgerte Kanadier mit Verzögerungen bei der Passausstellung rechnen müssen, solange der Rückstau abgearbeitet wird; eine Notfallplanung für grenzüberschreitende Einsätze ist ratsam.
Langfristig könnte der Rückzieher Ottawas die Forderungen nach einem vollständig digitalen, manipulationssicheren Staatsbürgerschaftsregister und klareren Service-Standards beschleunigen – Reformen, die Mobilitätsmanager seit Jahren anstreben, um den Onboarding-Prozess für kanadische Mitarbeiter im Ausland zu erleichtern.
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