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Die Polizei in Toronto hat 14 Drohnen über den WM-Spielstätten abgefangen und warnt Reisende vor strengen Flugverbotszonen.

Juni 23, 2026
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Die Polizei in Toronto hat 14 Drohnen über den WM-Spielstätten abgefangen und warnt Reisende vor strengen Flugverbotszonen.
Die Polizei in Toronto hat seit Beginn der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 am 11. Juni insgesamt 14 unerlaubte Drohnen über den Veranstaltungsorten abgefangen, zuletzt am 21. Juni. Am Montag bestätigten die Beamten, dass gegen alle Betreiber Anklagen nach den kanadischen Luftfahrtvorschriften erhoben wurden. Diese sehen Bußgelder von bis zu 3.000 Dollar pro Verstoß vor und können bei Gefährdung der Flugsicherheit auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

In Zusammenarbeit mit Transport Canada und NAV CANADA hat die Polizei die Innenstadt-Fanzonen – darunter den Centennial Park, das BMO Field und das FIFA Fan Festival am Seeufer – mit Funkfrequenz-Sensoren und Geofencing-Software abgesichert. Die Technologie alarmiert die Beamten automatisch, sobald eine Drohne die zwei Kilometer große Sperrzone durchbricht, was eine schnelle Ortung des Piloten ermöglicht.

Alle bisher sichergestellten Geräte waren handelsübliche Quadrocopter mit einem Gewicht unter 900 Gramm. Die Behörden betonen jedoch, dass selbst kleine Drohnen eine Kollisionsgefahr für Übertragungshelikopter und Luftschiffe darstellen, die Live-Bilder liefern. Für Besucher der Weltmeisterschaft, darunter Tausende von Gästen aus dem Bereich Corporate Hospitality, ist die Durchsetzung der Drohnenregeln eine wichtige Erinnerung: Kanadas Vorschriften gehören zu den strengsten der G7.

Wer eine Kamera-Drohne zum Sightseeing mitbringt, muss eine Genehmigung für erweiterte Einsätze beantragen, einen Flugplan über die NAV Drone-App von NAV CANADA einreichen und einen Mindestabstand von 5,6 Kilometern zum Luftraum der Stadien einhalten. Ausländische Drohnenpiloten müssen zudem einen Nachweis über eine Haftpflichtversicherung vorlegen, die den Mindestanforderungen von Transport Canada entspricht.

Reiseberater empfehlen Unternehmen, die Incentive-Reisen oder Kundenveranstaltungen rund um die WM organisieren, ihre Briefings vor der Abreise zu aktualisieren. Beschlagnahmte Drohnen werden selten vor der Ausreise zurückgegeben, und ein Verstoß gegen die Vorschriften kann bei einer strafrechtlichen Verurteilung zukünftige kanadische Visa- oder eTA-Anträge erschweren. Auch bei NEXUS-Sicherheitskontrollen taucht der Vorfall auf und kann die Verlängerung des Trusted-Traveller-Status verzögern.

Da die K.-o.-Runde bis zum 19. Juli andauert, versichert die Polizei in Toronto, die Flugverbotszonen mit „Null-Toleranz“ durchzusetzen. Transport Canada prüft derzeit, ob das für das Turnier eingesetzte Geofencing-Netzwerk dauerhaft an anderen großen Veranstaltungsorten in Kanada installiert werden kann. Dies könnte die Sicherheitsprotokolle bei Großveranstaltungen und Messen weit über das Ende der Weltmeisterschaft hinaus verändern.
Quelle: CityNews Toronto

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