
Ein Update vom 23. Juni zu Migratio’s „SkillSelect Expression of Interest – Komplettanleitung“ reagiert auf die aktuellen Daten des Innenministeriums und bietet taktische Tipps für angehende Fachmigranten, die in punktebasierten Auswahlrunden konkurrieren. Wichtige Neuerungen sind eine Tabelle mit den aktuellen Einladungsschwellen je Beruf sowie ein Rechner, der zeigt, wie ein zusätzliches IELTS-Band 10 Punkte bringen kann – oft der Unterschied zwischen einer 24-monatigen Wartezeit und einer sofortigen Einladung. Die Anleitung betont außerdem, dass EOIs zwei Jahre gültig bleiben, Bewerber aber ihr ursprüngliches Wartedatum behalten können, wenn sie ihre Bewerbung aktualisieren, statt sie zurückzuziehen und neu einzureichen – ein Fehler, den viele Selbstbewerber noch machen. Für Arbeitgeber, die Absolventen mit Graduate Visa (485) sponsern, lautet die Empfehlung, die Mitarbeiter zu ermutigen, EOIs frühzeitig einzureichen, auch wenn das Punkteprofil noch nicht perfekt ist; bei Gleichstand entscheidet zunehmend das „Datum des Inkrafttretens“. Von im Artikel befragten Managern der Staatsnominierung heißt es, dass EOIs mit regionaler Bindung bevorzugt werden, weshalb die Hinzufügung eines vorläufigen 491-Streams die Chancen insgesamt verbessern kann. Da die Bundesregierung für die kommenden Quartale mit weniger Einladungen an Bewerber im Ausland rechnet, wird erwartet, dass das aktualisierte Handbuch die Nachfrage nach Englischtestvorbereitung und Kompetenzbewertung anheizt – ein Markt mit einem geschätzten Jahresvolumen von 200 Millionen AUD.
Quelle: Migratio