
Da Migration als zentrales Thema der nächsten Bundestagswahl gilt, legten Australiens vier größte Parlamentsparteien am 19. Juni 2026 deutlich unterschiedliche Vorschläge vor.
• Die Labor-Partei bestätigte, dass das permanente Migrationsprogramm 2026-27 bei 185.000 Plätzen bleibt (71 % im Fachkräftebereich) und die Nettozuwanderung (NOM) schrittweise auf 225.000 pro Jahr ansteigen soll. Die Regierung versprach zudem, die Überarbeitung des Punktesystems bis März 2027 abzuschließen und 85 Millionen Dollar für schnellere Qualifikationsbewertungen im Handwerksbereich bereitzustellen.
• Die Koalition präsentierte weitere Details zu ihrem „Australian Values Migration Plan“ mit einem Ziel „deutlich unter 200.000“ und kündigte an, eine englischsprachige Werteerklärung als rechtlich bindende Visabedingung einzuführen. Außerdem soll die jährliche Obergrenze an die Anzahl der Wohnungsfertigstellungen gekoppelt werden – ein Schritt, den Wirtschaftsverbände wegen möglicher großer Schwankungen von Jahr zu Jahr kritisch sehen.
• One Nation verabschiedete offiziell eine harte Obergrenze von 130.000 Visa pro Jahr, eine Wartezeit von acht Jahren für den Anspruch auf Sozialleistungen sowie die Abschiebung von 75.000 sogenannten „Überziehern“.
• Die Grünen bekräftigten, dass sie keine generellen Kürzungen unterstützen, sondern stattdessen die humanitäre Quote auf 50.000 erhöhen, die Offshore-Haft abschaffen und Migration vom Wohnungsmarkt entkoppeln wollen.
Obwohl keine der Vorschläge vor Ende 2027 Gesetz werden dürfte, modellieren globale Mobilitätsteams bereits die Auswirkungen. Eine harte Obergrenze, die an Wohnungsfertigstellungen gekoppelt ist, könnte laut Trent Sommerville, Leiter der Fragomen Asia-Pacific Praxis, in einem schwachen Baujahr zu einem Rückgang der Plätze für arbeitgebergesponserte und unabhängige Fachkräfte um bis zu 45 % führen. Im Gegensatz dazu würde der Plan der Grünen die Kategorien für Familienzusammenführung erweitern und die Einsatzplanung für multinationale Unternehmen mit großen Expat-Gemeinschaften erleichtern. Experten raten Unternehmen, ihre Personalplanungen gegen verschiedene Szenarien zu testen und Anträge im Fachkräftebereich frühzeitig einzureichen.
„Die politische Lage ist dynamisch, aber die Botschaft von allen Seiten lautet, dass der Nachweis eines echten Fachkräftebedarfs künftig mehr Gewicht haben wird als je zuvor“, so PwC-Immigrationspartnerin Tammy Ho.
• Die Labor-Partei bestätigte, dass das permanente Migrationsprogramm 2026-27 bei 185.000 Plätzen bleibt (71 % im Fachkräftebereich) und die Nettozuwanderung (NOM) schrittweise auf 225.000 pro Jahr ansteigen soll. Die Regierung versprach zudem, die Überarbeitung des Punktesystems bis März 2027 abzuschließen und 85 Millionen Dollar für schnellere Qualifikationsbewertungen im Handwerksbereich bereitzustellen.
• Die Koalition präsentierte weitere Details zu ihrem „Australian Values Migration Plan“ mit einem Ziel „deutlich unter 200.000“ und kündigte an, eine englischsprachige Werteerklärung als rechtlich bindende Visabedingung einzuführen. Außerdem soll die jährliche Obergrenze an die Anzahl der Wohnungsfertigstellungen gekoppelt werden – ein Schritt, den Wirtschaftsverbände wegen möglicher großer Schwankungen von Jahr zu Jahr kritisch sehen.
• One Nation verabschiedete offiziell eine harte Obergrenze von 130.000 Visa pro Jahr, eine Wartezeit von acht Jahren für den Anspruch auf Sozialleistungen sowie die Abschiebung von 75.000 sogenannten „Überziehern“.
• Die Grünen bekräftigten, dass sie keine generellen Kürzungen unterstützen, sondern stattdessen die humanitäre Quote auf 50.000 erhöhen, die Offshore-Haft abschaffen und Migration vom Wohnungsmarkt entkoppeln wollen.
Obwohl keine der Vorschläge vor Ende 2027 Gesetz werden dürfte, modellieren globale Mobilitätsteams bereits die Auswirkungen. Eine harte Obergrenze, die an Wohnungsfertigstellungen gekoppelt ist, könnte laut Trent Sommerville, Leiter der Fragomen Asia-Pacific Praxis, in einem schwachen Baujahr zu einem Rückgang der Plätze für arbeitgebergesponserte und unabhängige Fachkräfte um bis zu 45 % führen. Im Gegensatz dazu würde der Plan der Grünen die Kategorien für Familienzusammenführung erweitern und die Einsatzplanung für multinationale Unternehmen mit großen Expat-Gemeinschaften erleichtern. Experten raten Unternehmen, ihre Personalplanungen gegen verschiedene Szenarien zu testen und Anträge im Fachkräftebereich frühzeitig einzureichen.
„Die politische Lage ist dynamisch, aber die Botschaft von allen Seiten lautet, dass der Nachweis eines echten Fachkräftebedarfs künftig mehr Gewicht haben wird als je zuvor“, so PwC-Immigrationspartnerin Tammy Ho.
Quelle: SBS News
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