
Die Veterinärdienste Zyperns haben am 23. Juni ein spezielles Online-System eingeführt, das Papiergenehmigungen ersetzt und die Bewegung von Personen, Tieren und landwirtschaftlichen Produkten in den von dem anhaltenden Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) betroffenen Gebieten der Insel überwacht. Die „MKS-Management-Plattform“, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem KIOS Excellence Center der Universität Zypern, ermöglicht es Landwirten, Tierärzten und Transporteuren, elektronisch Aus- oder Durchfahrtsgenehmigungen zu beantragen, die dann in Echtzeit an Straßenkontrollpunkten überprüft werden.
Der Ausbruch, der erstmals im Februar festgestellt wurde, führte zu strengen Quarantänezonen in Teilen von Larnaka, Nikosia und Limassol. Bisher mussten Landwirte stundenlang in den Bezirksämtern warten, um physische Genehmigungen zu erhalten, was zu Engpässen und Lücken bei der Einhaltung führte. Durch die Digitalisierung des Ablaufs und die Geokodierung der Genehmigungen auf einer interaktiven Karte der Überwachungs- und Schutzgebiete soll die Bearbeitungszeit von 48 Stunden auf unter sechs Stunden verkürzt werden.
Obwohl die Plattform in erster Linie der Biosicherheit bei Nutztieren dient, verbessert sie auch die Verwaltung der menschlichen Mobilität: Züchter und Tierärzte, die zwischen den Betrieben unterwegs sind, werden erfasst, was eine schnelle Kontaktverfolgung ermöglicht, falls das Virus die Zonen überschreitet. Das Landwirtschaftsministerium erklärte, dass das Modell für zukünftige zoonotische Notfälle und den Transport von risikoreichen Lebensmitteln gemäß dem EU-Tiergesundheitsrecht angepasst werden könnte.
Die Einführung folgt auf ein bilaterales Treffen der Arbeitsgruppe mit Griechenland in der vergangenen Woche, bei dem Athen Zugang zu den Impfverfolgungsdaten Zyperns anfragte. Beamte deuteten an, dass die Plattform möglicherweise in das EU-System TRACES integriert wird, was die grenzüberschreitende Ausstellung von Zertifikaten bei der Wiederaufnahme von Lebendtierexporten erleichtern würde.
Für Unternehmen, die Farmen mit ausländischen Mitarbeitern betreiben oder Futtermittel liefern, ist die Botschaft klar: Fahrer und Tierärzte müssen sich vor der Bewegung zwischen kontrollierten Gebieten im Portal registrieren. Bei Nichtbeachtung werden nun automatisierte Meldungen an die Bezirks Polizei ausgelöst und Bußgelder von bis zu 5.000 Euro verhängt.
Der Ausbruch, der erstmals im Februar festgestellt wurde, führte zu strengen Quarantänezonen in Teilen von Larnaka, Nikosia und Limassol. Bisher mussten Landwirte stundenlang in den Bezirksämtern warten, um physische Genehmigungen zu erhalten, was zu Engpässen und Lücken bei der Einhaltung führte. Durch die Digitalisierung des Ablaufs und die Geokodierung der Genehmigungen auf einer interaktiven Karte der Überwachungs- und Schutzgebiete soll die Bearbeitungszeit von 48 Stunden auf unter sechs Stunden verkürzt werden.
Obwohl die Plattform in erster Linie der Biosicherheit bei Nutztieren dient, verbessert sie auch die Verwaltung der menschlichen Mobilität: Züchter und Tierärzte, die zwischen den Betrieben unterwegs sind, werden erfasst, was eine schnelle Kontaktverfolgung ermöglicht, falls das Virus die Zonen überschreitet. Das Landwirtschaftsministerium erklärte, dass das Modell für zukünftige zoonotische Notfälle und den Transport von risikoreichen Lebensmitteln gemäß dem EU-Tiergesundheitsrecht angepasst werden könnte.
Die Einführung folgt auf ein bilaterales Treffen der Arbeitsgruppe mit Griechenland in der vergangenen Woche, bei dem Athen Zugang zu den Impfverfolgungsdaten Zyperns anfragte. Beamte deuteten an, dass die Plattform möglicherweise in das EU-System TRACES integriert wird, was die grenzüberschreitende Ausstellung von Zertifikaten bei der Wiederaufnahme von Lebendtierexporten erleichtern würde.
Für Unternehmen, die Farmen mit ausländischen Mitarbeitern betreiben oder Futtermittel liefern, ist die Botschaft klar: Fahrer und Tierärzte müssen sich vor der Bewegung zwischen kontrollierten Gebieten im Portal registrieren. Bei Nichtbeachtung werden nun automatisierte Meldungen an die Bezirks Polizei ausgelöst und Bußgelder von bis zu 5.000 Euro verhängt.