
Italiens Grenzpolizei wurde angewiesen, sich auf mindestens weitere 12 bis 24 Monate mit langen Wartezeiten einzustellen, während das neue Ein- und Ausreisesystem der EU (EES) eingeführt wird. Frontex-Vizegeschäftsführer Uku Särekanno erklärte am 23. Juni 2026, dass die erstmalige biometrische Erfassung aller Nicht-EU-Reisenden „der schwierigste Teil“ der Einführung sei und den Druck auf die großen italienischen Flughäfen bis weit ins Jahr 2027 aufrechterhalten werde.
Diese Aussage erfolgt nur wenige Wochen nach der vollständigen Inbetriebnahme des EES am 10. April und während Italien – das Schengen-Land mit dem dritthöchsten Aufkommen an Flügen außerhalb des Schengen-Raums – in die Hauptsaison des Sommers startet. Laut Verordnung dürfen Mitgliedstaaten die Fingerabdruckerfassung vorübergehend aussetzen, wenn die Wartezeiten 60 Minuten überschreiten. Italien und Portugal haben diese Ausnahmeregelung bereits an den Flughäfen Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa aktiviert, doch die Aussetzung endet Anfang September und kann nicht verlängert werden. Ab dann sind biometrische Kontrollen bei jeder Grenzüberquerung verpflichtend, was Befürchtungen über Wartezeiten von bis zu drei Stunden und verpasste Anschlussflüge in der Herbstmesse-Saison schürt.
Branchenverbände wie Assaeroporti, ENIT und die Amerikanische Handelskammer in Italien fordern daher zusätzliches Personal, mehr automatische Grenzkontrollsysteme (ABC-Gates) und eine verstärkte Bewerbung der EU-App „Travel to Europe“ zur Vorregistrierung. Der Airports Council International schätzt, dass Wartezeiten von über drei Stunden Italien bis zu 3,4 Milliarden Euro an entgangenen Besucherausgaben kosten könnten.
Praktische Tipps für mobile Mitarbeiter und Geschäftsreisende sind klar: Planen Sie mindestens eine Stunde mehr für die Ankunft ein, wenn Sie seit dem 12. Oktober 2025 nicht im Schengen-Raum eingereist sind; registrieren Sie Ihre biometrischen Daten vor dem Flug, wenn möglich; und bewahren Sie Ihre Bordkarten gut auf, denn ein Überschreiten der 90/180-Tage-Regel führt nun automatisch zu einer Überziehungswarnung im EES-System. Arbeitgeber, die Mitarbeiter für Kurzzeiteinsätze nach Italien entsenden, sollten zusätzliche Zeit am Flughafen einplanen und ihre Reisenden über die neue Fingerabdruckpflicht informieren.
Diese Aussage erfolgt nur wenige Wochen nach der vollständigen Inbetriebnahme des EES am 10. April und während Italien – das Schengen-Land mit dem dritthöchsten Aufkommen an Flügen außerhalb des Schengen-Raums – in die Hauptsaison des Sommers startet. Laut Verordnung dürfen Mitgliedstaaten die Fingerabdruckerfassung vorübergehend aussetzen, wenn die Wartezeiten 60 Minuten überschreiten. Italien und Portugal haben diese Ausnahmeregelung bereits an den Flughäfen Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa aktiviert, doch die Aussetzung endet Anfang September und kann nicht verlängert werden. Ab dann sind biometrische Kontrollen bei jeder Grenzüberquerung verpflichtend, was Befürchtungen über Wartezeiten von bis zu drei Stunden und verpasste Anschlussflüge in der Herbstmesse-Saison schürt.
Branchenverbände wie Assaeroporti, ENIT und die Amerikanische Handelskammer in Italien fordern daher zusätzliches Personal, mehr automatische Grenzkontrollsysteme (ABC-Gates) und eine verstärkte Bewerbung der EU-App „Travel to Europe“ zur Vorregistrierung. Der Airports Council International schätzt, dass Wartezeiten von über drei Stunden Italien bis zu 3,4 Milliarden Euro an entgangenen Besucherausgaben kosten könnten.
Praktische Tipps für mobile Mitarbeiter und Geschäftsreisende sind klar: Planen Sie mindestens eine Stunde mehr für die Ankunft ein, wenn Sie seit dem 12. Oktober 2025 nicht im Schengen-Raum eingereist sind; registrieren Sie Ihre biometrischen Daten vor dem Flug, wenn möglich; und bewahren Sie Ihre Bordkarten gut auf, denn ein Überschreiten der 90/180-Tage-Regel führt nun automatisch zu einer Überziehungswarnung im EES-System. Arbeitgeber, die Mitarbeiter für Kurzzeiteinsätze nach Italien entsenden, sollten zusätzliche Zeit am Flughafen einplanen und ihre Reisenden über die neue Fingerabdruckpflicht informieren.
Quelle: ETIAS Pro