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Stichtag: Italienische Regionen im Wettlauf um Fördermittel für die Stärkung von Migrantinnen

Juni 24, 2026
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Stichtag: Italienische Regionen im Wettlauf um Fördermittel für die Stärkung von Migrantinnen
Der 23. Juni 2026 ist der letzte Tag, an dem Italiens Regionen Vorschläge für zwei nationale Förderaufrufe einreichen können, die die sozioökonomische Integration migrantischer Frauen stärken sollen. Die Avvisi 1/2026 (PN-Inclusione) und 2/2026 (PN FAMI) stellen gemeinsam 60 Millionen Euro für 24-monatige Projekte bereit, die Arbeitsmarktbarrieren abbauen, die Qualifikation von Pflegekräften im häuslichen Bereich fördern und Opfer von Menschenhandel oder geschlechtsspezifischer Gewalt unterstützen. Die im April von der Generaldirektion für Migration im Arbeitsministerium gestarteten Aufrufe reagieren auf Daten, die zeigen, dass nicht-EU-Frauen in Italien eine um 17 Prozentpunkte niedrigere Beschäftigungsquote als der nationale Durchschnitt haben und doppelt so häufig in prekären oder informellen Jobs arbeiten. Förderfähige Maßnahmen umfassen Sprach- und Berufsausbildung, Kinderbetreuung, Coaching für Unternehmertum sowie Jobvermittlung bei ethisch agierenden Arbeitgebern. Die Regionen müssen ihre Anträge bis heute 18:00 Uhr über die digitale Plattform SIM-FAMI einreichen und dabei detaillierte Budgets, Partnerschaftsvereinbarungen und geschlechtsspezifische Wirkungsindikatoren beifügen. Die Projekte werden nach Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und messbaren Beschäftigungsergebnissen bewertet; die ausgewählten Regionen sollen bis September Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnen, die Aktivitäten spätestens ab dem 1. November 2026 starten. Für Manager im Bereich globale Mobilität signalisiert das Programm Italiens Absicht, Migration mit einer strukturierten Arbeitsmarktintegration zu verknüpfen – ein Trend, der künftige Arbeitserlaubnisquoten und Erwartungen an die soziale Unternehmensverantwortung beeinflussen könnte. Multinationale Unternehmen mit Niederlassungen in mehreren Regionen können als Arbeitgeber oder Ausbildungsanbieter kooperieren, um Talente zu fördern und gleichzeitig Diversitätsziele zu erfüllen.
Quelle: Portale Integrazione Migranti

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